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Gelegenheit zur Revanche: Huskies am Freitag in Frankfurt

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Kasseler Torschütze im Hinspiel: Husky Florian Böhm (in Weiß) setzt sich in dieser Szene gegen seinen Frankfurter Gegenspieler Tim Bornhausen (links) durch. Im Hintergrund: Löwen-Schlussmann Ilja Doroschenko. Fischer © Fischer

Kassel. Es war die bislang einzige Niederlage der Kassel Huskies in dieser Saison: Am 7. Januar unterlagen die Schlittenhunde vor heimischer Kulisse dem klassenhöheren Regionalliga-Spitzenreiter Frankfurter Löwen mit 3:5.

Kleiner Trost: Es war keine Hessenliga-Partie, sondern das Hinspiel des von beiden Teams ins Leben gerufenen Hessencups. Am Freitag nun gibt’s für die Huskies im Rückspiel die Gelegenheit zur Revanche. Erstes Bully in der Eissporthalle am Ratsweg ist um 19.30 Uhr.

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Auch wenn es ein Freundschaftsspiel ist, so nehmen beide Klubs die Partie sehr ernst. „Wir freuen uns auf ein emotionales und spannendes Spiel“, kündigte Michael Bresagk, Sportlicher Berater der Löwen, gestern an. Sein Team gehe die Partie mit voller Ernsthaftigkeit an. „Es wird ein richtiges Derby geben, wie die Fans es erwarten. Mit einer Frankfurter Mannschaft, die um jeden Zentimeter auf dem Eis kämpfen wird“, prophezeite er den erwartet heißen Tanz. Schon im Hinspiel sei es ja von der ersten Minute an richtig giftig zur Sache gegangen.

Auch Milan Mokros, Trainer der Schlittenhunde, hat bei seiner Mannschaft keinerlei Motivationsprobleme festgestellt. „Alle wollen dabei sein, alle freuen sich riesig. Ein Derby ist schließlich immer etwas besonderes.“

Frankfurt ohne Seyller

Personell können die Löwen fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Torjäger Maximilian Seyller, der im Hinspiel ein Tor erzielte, wird wohl nicht dabei sein. „Sein Großvater wird am Freitag beerdigt, deshalb haben wir ihn natürlich freigestellt“, sagte Matthias Scholze, Pressesprecher der Südhessen.

7000 Zuschauer finden in der Eissporthalle Platz. Noch gibt’s Tickets an der Abendkasse in Frankfurt. Ein Stehplatz kostet fünf, ein Sitzplatz zehn Euro. Aus Kassel werden mehrere hundert Fans ihr Team begleiten. Gut möglich also, dass die Gastgeber zum zweiten Mal in diesem Winter vor ausverkauften Rängen spielen werden. (miß)

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