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Die Huskies in Landshut: Gemeinsam gegen die Offensivgewalt

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Von: Pascal Spindler

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Auf ihn könnte es ankommen: Stand Jake Kielly im Huskies-Tor, haben sie bisher stets gewonnen.
Auf ihn könnte es ankommen: Stand Jake Kielly im Huskies-Tor, haben sie bisher stets gewonnen. © Dieter Schachtschneider

Die Kassel Huskies spielen heute in Landshut, treffen dabei auch das torgefährlichste Team der Liga.

Kassel – Topspiel-Wochenende in der DEL 2: Für die Kassel Huskies stehen am Wochenende zwei Spitzenpartien an, der Eishockey-Zweitligist trifft auf den EV Landshut und den ESV Kaufbeuren – ausgerechnet die beiden Teams, die in der Tabelle vor den drittplatzierten Huskies stehen. Los geht es für die Nordhessen mit der heutigen Auswärtspartie in Landshut (19.30 Uhr).

„Das wird eine sehr schwierige Aufgabe. Landshut ist ein sehr guter Gegner, der vor allem in der Offensive sehr gefährlich ist“, sagt Huskies-Trainer Bo Subr. 40 Tore haben die Landshuter in dieser Saison bereits erzielt, das sind mehr als drei pro Spiel. Nur die Heilbronner Falken können da mithalten, haben ebenfalls 40 Treffer vorzuweisen. „Landshut schießt jede Menge Tore. Gegen uns aber hoffentlich nicht. Wir müssen konzentriert verteidigen“, sagt Subr.

Mit Marco Pfleger stellen die Landshuter den aktuell torgefährlichsten Spieler der Liga. Neunmal versenkte er den Puck bereits im gegnerischen Tor. Noch beeindruckender ist allerdings die Bilanz von Tyson McLellan: 18 Treffer legte der kanadische Stürmer bereits auf, steht bei insgesamt 20 Scorerpunkten.

Überhaupt ist es vor allem der starken Offensive zu verdanken, dass die Landshuter momentan den zweiten Tabellenplatz belegen. Gleich mehrfach lagen sie in dieser Saison schon deutlich zurück, drehten dann aber die Partie. Gegen die Falken stand es nach dem ersten Drittel 0:3, am Ende gewann Landshut 7:4. Gegen Kaufbeuren hieß es nach einer guten halben Stunde gar 0:4, ehe die Mannschaft um die Ex-Huskies Yannik Valenti und Brett Cameron die Begegnung noch in einen 6:4-Sieg drehte. Abzuschreiben sind die Landshuter also nie. Immerhin: Nicht nur die beste Offensive, sondern auch die beste Defensive der Liga wird heute Abend auf dem Eis stehen. 21 Gegentore haben die Huskies bislang kassiert – kein Team weniger.

Einer, der in Zukunft seinen Anteil an diesem Bestwert haben könnte, ist Sebastian Wieber. Der 19 Jahre alte Goalie kommt per Förderlizenz vom Oberliga-Kooperationspartner Hammer Eisbären zu den Kasselern, verstärkt das Torhüter-Team. „Er gibt unserem Kader noch mehr Tiefe“, sagt Subr, der ihn vor allem dann ins Team aufnehmen kann, wenn er mit vier ausländischen Feldspielern auflaufen möchte. Dann würde der US-Amerikaner Jake Kielly eine Pause erhalten. Auf ihn und Kollege Jerry Kuhn setzt Subr aber natürlich weiter. So auch gegen die Offensivgewalt aus Landshut. (Von Pascal Spindler)

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