Gestärkt auch dank Keller

Kassel Huskies wollen gegen Heilbronn heute den Aufwärtstrend fortsetzen

Gesicht des Aufschwungs: Torhüter Markus Keller findet mehr und mehr zu alter Stärke zurück. Foto: Schachtschneider

Kassel. Es war eine Szene, die es in der Kasseler Eissporthalle schon länger nicht mehr gegeben hat: Die Huskies stehen gesammelt auf dem Eis. Machen die Welle mit ihren Fans, die „Derbysieger“ skandieren. Und einer bekommt noch eine Runde Sonderapplaus: Markus Keller.

Nicht ohne Grund. Der Torhüter hatte mit seinen Paraden keinen unerheblichen Anteil am 5:2-Erfolg gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim am Sonntagabend. Von 29 Schüssen auf sein Tor hielt er 27. Keller ist das Gesicht des neuen Schwungs, zu dem die Huskies nach Wochen der Krise gefunden zu haben scheinen. Auch wenn Trainer Rico Rossi stets erst kurzfristig entscheidet, ob Keller oder Mirko Pantkowski zwischen den Pfosten steht – vieles spricht dafür, dass Keller auch heute Abend gegen die Heilbronner Falken (19.30 Uhr, Eissporthalle) zum Einsatz kommt.

Fünf Spiele in Folge stand er zuletzt im Kasten. Fünf Spiele, in denen er immer mehr zu seinem Rhythmus und somit zu neuem Selbstvertrauen fand. Denn sein kürzester Einsatz im Huskies-Dress liegt gerade einmal zwei Wochen zurück: Nach zwei vermeidbaren Gegentreffern gegen Ravensburg war Kellers Arbeitstag schon nach vier Spielminuten beendet. Zwei Tage später in Dresden (4:7) war er aber wieder von Beginn an dabei. „Das hat mir den Rücken gestärkt“, sagt er heute. „Es gab kein Bangen darum, wenn ich einen Fehler mache, bin ich wieder raus. Denn gerade beim Torwart ist vieles Kopfsache. Persönlich läuft es jetzt so, wie ich es mir vorgestellt habe.“

Dass Rossi ihn fünfmal hintereinander aufstellte, spricht für sich. Der Coach begründet das so: „Ich vertraue auf das, was ich sehe. Bei Markus sehe ich einen Torhüter, der gut in Form ist, der Ruhe ausstrahlt und geduldig agiert. Markus spielt stark und spiegelt das wider, was für alle gilt: Über Erfolge kommt der Glaube an die eigene Stärke zurück.“ Auf eine klare Nummer eins will sich Rossi aber auch weiterhin nicht festlegen. „Auch Pante arbeitet gut und ist bereit für seine nächste Chance.“

Keller indes freut sich zwar über die Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft: „Ich habe immer gesagt: Nach einer schlechten Phase kommt immer eine gute Phase – die Frage ist eben immer nur, wann.“ Er wirbt jedoch um Geduld. „Ich bin vorsichtig, von Trendwende zu sprechen. Die sechs Punkte aus den Spielen in Kaufbeuren und gegen Bad Nauheim waren wichtig. Sie sind noch keine Serie. Aber die wollen wir natürlich jetzt starten.“ Ein Erfolg gegen Heilbronn heute Abend wäre der nächste Schritt. Damit es am Ende der Hauptrunde klappt mit dem Ziel, das Keller so formuliert: „Platz vier festigen und Heimrecht in den Playoffs haben.“

Huskies schlagen Bad Nauheim im kleinen Hessenderby

 © Fischer
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