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Nach 7:3 im November: Gibt es zwischen Huskies und Pinguinen wieder ein Spektakel ?

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Von: Pascal Spindler

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Szene aus dem November: Husky Jake Weidner (links) gegen Krefelds Tom-Eric Bappert.
Szene aus dem November: Husky Jake Weidner (links) gegen Krefelds Tom-Eric Bappert. © Andreas Fischer

Als die Kassel Huskies und die Krefeld Pinguine zuletzt im November aufeinandertrafen, endete die Begegnung mit einem 7:3-Sieg für die Huskies. Heute spielen beide Teams erneut gegeneinander, sind aber unterschiedlich in Form.

Kassel – Der Spielemarathon in der DEL 2 geht weiter – und für die Kassel Huskies steht ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Nach dem 4:2-Sieg am Montag bei den Dresdner Eislöwen sind die nordhessischen Eishockey-Profis heute in Krefeld zu Gast, treffen dort ab 19.30 Uhr als Tabellenführer auf die viertplatzierten Pinguine. Ein Klub, der in seinen ersten Zweitligamonaten vor allem jede Menge Unruhe hatte.

In der vergangenen Saison aus der DEL abgestiegen, wollte Krefeld sofort wieder nach oben. Problem nur: Viele der bislang gezeigten Leistungen stimmten nicht mit der großen Erwartungserwartungshaltung überein. Bereits im Oktober trennte sich der Klub von Cheftrainer Leif Strömberg, der sich den Pinguinen erst vor Saisonbeginn anschloss. Anschließend übernahm Peter Draisaitl das Traineramt, kurz vor Weihnachten dann Boris Blank. Zwischendurch verließ auch noch Alles-Entscheider Sergey Savaljev den Klub, mit Peter Schopp gibt es einen neuen Hauptgesellschafter. Bei Krefeld bestimmte vor allem das Chaos, es gab wenig Konstanz – und das hatte Auswirkungen auf die Leistungen auf dem Eis.

Die Pinguine kassierten bereits neun Niederlagen, gingen allein in den vergangenen sechs Spielen viermal als Verlierer aus der Halle. Ganz anders die Huskies, die weiter als eindrucksvoll aufspielender Tabellenführer durch die Liga marschieren, zuletzt sechs Siege in Serie feierten.

Zweimal trafen Krefeld und Kassel in dieser Saison bereits aufeinander, zweimal siegten die Huskies. Besonders der 7:3-Erfolg der Nordhessen im November war ein Spektakel. Bereits nach 136 Sekunden führten die Huskies 3:0. Angreifer Tim McGauley sagt vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit den Krefeldern: „Wir müssen einfach unser Spiel machen. In dieser Saison spielen wir vor allem gegen die Teams, die in der Tabelle oben platziert sind, sehr konzentriert. Das wollen wir nun wieder machen.“

Und das am besten mit einem Tor von McGauley. Der Kanadier traf in beiden Spielen gegen die Krefelder, befindet sich auch jetzt in guter Form: In den vergangenen beiden Partien erzielte er drei Tore, steht mittlerweile bei neun Saisontreffern. „Momentan läuft es sehr gut. Jetzt müssen wir weiter stark spielen“, sagt McGauley. Dann ist auch der dritte Sieg im Spitzenspiel gegen das chaotische Krefeld drin. (Von Pascal Spindler)

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