Großeltern und Vater drückten vergeblich Daumen für Husky Phil

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Familienbesuch: Opa Fritz, Vater Jens und Oma Hildtrud Hungerecker (von links) feuerten Husky Phil am Sonntag an.

Kassel. Alles Daumendrücken hat nichts genützt. Auch Hiltrud, Fritz und Jens Hungerecker setzten am Sonntag vergeblich auf einen Derbysieg der Huskies.

Wichtiger aber als ein Erfolg der Kasseler war es dem familiären Trio auf der Haupttribüne, „seinen“ Phil endlich wieder einmal spielen zu sehen. Der wirbelte tatsächlich einmal mehr furios übers Eis, konnte aber die Niederlage gegen Frankfurt auch nicht verhindern.

Aus Adendorf in der Heide stammt Phil Hungerecker – ebenso wie einst Torwart Jan Münster. Dort hat ihn Vater Jens von Kindesbeinen an gefördert. 2014 dann, als der 20-Jährige zu den Scorpions nach Hannover wechselte, fand er Quartier bei den Großeltern in Isernhagen. Und natürlich fiebern die Hungereckers intensiv mit bei den Spielen von einem ihrer sieben Enkelkinder.

„Normalerweise hören wir bei den Spielen der Huskies Radio HNA oder gucken Sprade.TV“, berichtet Opa Fritz. Er ist für die Technik zuständig und muss dann auch den Laptop herrichten – damit seine Frau loslegen kann. „Ich bin bei Facebook und im Liveticker immer voll dabei“, sagt Omi Hildtrud lachend. Als größter Fan ihres Phil gibt sie aus der Ferne ihre humorvollen Einschätzungen und Kommentare ab. Noch lieber aber sehen sie ihren Phil live spielen. Und am allerliebsten gewinnen.

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