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Huskies heute gegen Freiburg: Gut gelaunt zum Jahreswechsel

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Von: Björn Friedrichs

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Gute Laune bei den Kassel Huskies auf der Strafbank: (von hinten nach vorn) Hans Detsch, Joel Lowry und Stephan Tramm mussten nach Faustkämpfen zusehen, hatten aber trotzdem Spaß.
Gute Laune bei den Kassel Huskies auf der Strafbank: (von hinten nach vorn) Hans Detsch, Joel Lowry und Stephan Tramm mussten nach Faustkämpfen zusehen, hatten aber trotzdem Spaß. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Fabian Friese

Mit Selbstvertrauen ins letzte Spiel des Jahres: Die Kassel Huskies treffen nach dem Sieg im Spitzenspiel in Krefeld heute auf Freiburg.

Krefeld/Kassel – Dieser Auftritt hat begeistert: Wie sich die Kassel Huskies bei Aufstiegskonkurrent Krefeld präsentierten, war schon beeindruckend. Beim 5:3 (3:1, 2:0, 0:2)-Erfolg war der nordhessische Eishockey-Zweitligist vor mehreren Hundert Huskies-Fans unter den 6192 Zuschauern dominant, spielfreudig, clever. Pinguine-Trainer Boris Blank sagte: „Kassel hat ein ganz anderes Niveau als wir, DEL-Niveau. Da müssen wir im Kopf schneller sein.“

Gefühlt immer in Überzahl: Die Kassel Huskies mit Steven Seigo (links) und Max Faber gegen Krefelds Maximilian Söll.
Gefühlt immer in Überzahl: Die Kassel Huskies mit Steven Seigo (links) und Max Faber gegen Krefelds Maximilian Söll. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Fabian Friese

Tatsächlich drückten die Huskies von Anfang an auf die Tube. Zwar ging Krefeld nach zehn Minuten bei doppelter Überzahl in Führung, die Huskies wischten diesen Rückschlag aber scheinbar mühelos weg. Mit Stephan Tramm (16.) und Doppeltorschütze Max Faber (16./20.), der mit 28 Scorerpunkten bester Verteidiger der DEL 2 ist, sorgten zwei Abwehrspieler für die schnelle Wende.

Subr zufrieden mit Spiel bei Gleichzahl

Im Mittelabschnitt erhöhten Tristan Keck (32.) und Tomas Sykora (39.). „Im zweiten Drittel haben nur wir gespielt, da hätten wir zig Tore schießen können. Wir waren 55 Minuten lang bei Fünf-gegen-fünf richtig gut“, sagte Huskies-Trainer Bo Subr zufrieden. Das Einzige, was seine Freude etwas trübte, waren die ungewöhnlich schwachen Special Teams. Im Schlussdrittel kam Krefeld durch ein Tor in Unterzahl und eines in Überzahl auf 3:5 heran.

Da war die Messe aber gefühlt bereits gelesen. Der Schlussabschnitt stand ganz im Zeichen vieler Nickeligkeiten und Faustkämpfe. So gerieten erst Kassels Hans Detsch und Pinguin Nikita Shatsky aneinander. Kurz darauf hatten die manchmal überfordert wirkenden Schiedsrichter alle Hände voll zu tun, als sich Joel Lowry und Davis Koch sowie Tramm und Kael Mouillierat prügelten. Die drei Huskies nahmen es mit Humor, saßen feixend auf der Strafbank. Insgesamt wurden 128 Strafminuten ausgesprochen – eine ganze Menge für ein lange faires Spiel.

Besonderer Jahresabschluss heute gegen Freiburg

Die Partie in Krefeld war die letzte für die Huskies im Jahr 2022 in der Fremde. Der Jahresabschluss wartet heute um 19.30 Uhr gegen den EHC Freiburg. Und das ist etwas Besonderes. Denn die Huskies haben seit ihrem Aufstieg in die DEL 2 2014 erst einmal ein letztes Spiel des Jahres zuhause bestreiten dürfen. Am 30. Dezember 2014 gab es in der Eissporthalle eine 2:5-Niederlage gegen Frankfurt. In den folgenden sieben Spielzeiten mussten die Huskies für die letzte Begegnung eines Jahres immer reisen. Dabei gab es vier Siege und drei Niederlagen.

Die Wölfe aus Freiburg haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Lieblingsgegner der Huskies entwickelt. Beide Partien in der laufenden Saison entschieden die Huskies für sich (4:2 und 4:0), sieben der vorangegangenen acht Spiele gewann Kassel ebenso.

Fehlen werden den Huskies heute neben den Verletzten Hans Detsch, der nach seiner dritten Fünf-Minuten-Strafe wegen Faustkampfes für eine Partie aussetzen muss, sowie Joel Lowry und Stephan Tramm, die ebenfalls gesperrt wurden.

Statistiken, Personalien, Berichte sowie einen Überblick über alle Spielzeiten finden Sie unter huskywiki.de

Tom Geischeimer ist Radiogast

Die Kassel Huskies empfangen im letzten Heimspiel des Jahres heute den EHC Freiburg. Das erste Bully ist für 19.30 Uhr angesetzt.

Gegen 19.20 Uhr melden sich Björn Friedrichs und Steffen König bei Radio HNA. Im zweiten Drittel erwarten wir dann einen besonderen Gast: Huskies-Spieler Tom Geischeimer, der aktuell verletzt pausieren muss, kommentiert den Mittelabschnitt mit. Marie Klement informiert im Liveticker.

Ticker und Radio gibt‘s am Freitagabend hier.

Von Björn Friedrichs

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