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Fünf Erkenntnisse nach den Vorbereitungsspielen der Kassel Huskies

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Von: Pascal Spindler

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Sind bereits sehr gut drauf: Die Kassel Huskies haben all ihre sieben Vorbereitungsspiele gewonnen. Im Vordergrund ist Neuzugang Tristan Keck zu sehen.
Sind bereits sehr gut drauf: Die Kassel Huskies haben all ihre sieben Vorbereitungsspiele gewonnen. Im Vordergrund ist Neuzugang Tristan Keck zu sehen. © Dieter Schachtschneider

Die Kassel Huskies haben ihre Vorbereitungsspiele beendet. Aus sieben Begegnungen gab es sieben Siege – und jede Menge Erkenntnisse.

Die Vorbereitungsspiele sind beendet, der Saisonstart rückt immer näher. Am Freitag steht für die Eishockey-Profis der Kassel Huskies der erste DEL-2-Spieltag auf dem Programm, auswärts trifft die Mannschaft von Trainer Bo Subr auf den ESV Kaufbeuren (19.30 Uhr). Sind die Huskies bereit für den Start? Fünf Erkenntnisse aus den zurückliegenden Vorbereitungsspielen.

1. Die Huskies sind bereits in guter Frühform. Sieben Vorbereitungsspiele haben die Huskies absolviert, sieben Mal gingen die Nordhessen als Sieger vom Eis – besser geht es nicht. Einen Test gegen einen DEL-Klub gab es zwar nicht, in vier Duellen mit Ligakonkurrenten wurde aber klar: Diese Huskies werden in der kommenden Saison nur schwer zu schlagen sein. Besonders waren vor allem die beiden Partien gegen die Dresdner Eislöwen. Beim 6:5-Erfolg vor eigenem Publikum bewiesen die Kasseler Moral, kamen mehrfach zurück. Beim letzten Test am vergangenen Freitag hatten sie das Spiel gegen eines der stärksten Teams der Liga lange Zeit im Griff, gewannen schließlich souverän mit 4:1. In dieser Form sollte auch der Start in die Liga glücken.

2. Der Kader ist ausgewogen zusammengestellt. In der vergangenen Saison waren die Verteidiger in Ligaspielen auch schon mal Stürmer. Allen voran Denis Shevyrin, der als Verteidiger mehrfach im Angriff eingesetzt wurde. Jetzt sind die Huskies in der Offensive quantitativ und qualitativ besser besetzt. Gleich 14 Angreifer zählt der Kader, drei Importstellen wurden für Offensivakteure ausgegeben.

3. Die vierte Reihe kann auch mal länger auf dem Eis stehen. Kommt die vierte Reihe aufs Spielfeld, lautet der primäre Auftrag meist: Bloß kein Gegentor kassieren, während sich etablierte Spieler eine Verschnaufpause gönnen. Bei den Huskies sorgte die vierte Reihe in der Vorbereitung allerdings für reichlich Furore, allen voran die Spieler Pierre Preto, Darren Mieszkowski und Oleg Tschwanow. Letzterer glänzte vor allem mit zwei Treffern beim 4:2-Heimerfolg gegen die Lausitzer Füchse. Und auch Preto und Mieszkowski belebten das Huskies-Spiel, erzielten in der vierten Reihe Tore.

4. In der Defensive ist noch etwas Luft nach oben. 14 Gegentore in sieben Vorbereitungsspielen sind kein schlechter Wert. Und dennoch offenbarten die Huskies gerade beim 6:5 gegen Dresden defensive Schwächen, kassierten auch gegen Regensburg und Füssen unnötige Gegentore. Der verletzungsbedingte Ausfall von Neuzugang Philipp Maurer hat auf der Torhüter-Position ein Vakuum geschaffen. Jerry Kuhn ist zwar ein verlässlicher Schlussmann, wird aber auch nicht alle Spiele machen. Mit Jake Kielly zeigte ein potenzieller Ersatzmann zuletzt gute Ansätze.

5. Es geht noch effizienter. 29 Tore haben die Huskies in den Vorbereitungsspielen erzielt. Es hätten aber auch deutlich mehr sein können. Viele Topchancen wurde teils unkonzentriert vergeben. Was positiv auffällt: Das Team erspielt sich jede Menge Möglichkeiten, ist nach Puckgewinn oft blitzschnell vor dem gegnerischen Tor. Das Umschaltspiel funktioniert schon sehr gut. (Von Pascal Spindler)

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