Ziele für letzte Vorbereitungswoche

Huskies-Trainer Tim Kehler: „Haben viel Arbeit vor uns“

Gibt Anweisungen: Huskies-Trainer Tim Kehler und Neuzugang Dieter Orendorz beim Training in Lauterbach.
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Gibt Anweisungen: Huskies-Trainer Tim Kehler und Neuzugang Dieter Orendorz beim Training in Lauterbach.

Ab heute gehen die Kassel Huskies in der heimischen Eissporthalle zum Training auf das Eis. Das sagt Trainer Tim Kehler zur Vorbereitung, zu den Testspielen und den Verletzten.

Kassel – Die Kassel Huskies starten heute in die letzte Trainingswoche, bevor es am Freitag in der DEL2 losgeht. Ein Blick auf die Vorbereitung, die Verletzungen – und auf das, was Trainer Tim Kehler nun vorm Saisonstart noch angehen möchte.

Das Training

Weil die Eissporthalle umgebaut wird, mussten die Huskies die ersten dreieinhalb Wochen der Vorbereitung auswärts bestreiten. Für Spieler, Trainer und Betreuer bedeutete dies am Anfang: Knapp zwei Stunden Busfahrt hin und zurück für das Eistraining in Lauterbach, dazu zahlreiche Krafteinheiten. Nach einer Woche ging es dann zum Trainingslager nach Hannover. Hier standen mehrere Einheiten am Tag auf dem Programm.

Ab heute gehen die Huskies dann – endlich – in der Kasseler Eissporthalle aufs Eis. „Wir freuen uns darauf“, sagt Tim Kehler. „Wir sind dankbar für die Möglichkeiten, die wir in Lauterbach hatten. Es war aber mit dem großen Aufwand physisch und psychisch nicht einfach für die Spieler.“

In der letzten Woche stehen nun die Special Teams auf dem Programm. „Da haben wir viel Arbeit vor uns. Wir konnten uns da noch nicht viel einspielen, weil einige Powerplay-Spieler fehlten“, sagt Kehler.

Die Spiele

Sie lassen noch keine richtigen Rückschlüsse auf das Leistungsvermögen der Huskies zu. Dem 1:5 im ersten Testspiel bei DEL-Klub Wolfsburg ging nicht mal eine komplette Trainingswoche voraus, gegen die Oberligisten Herford (6:2), Tilburg (7:4) und Hamm (4:2) gab es sichere Siege, allerdings häuften sich die Verletzungen. Beim Herner EV (1:2 nach Penaltyschießen) gab es eine Niederlage, ebenso gegen Ligakonkurrent EV Landshut (2:3). Da hielten die Huskies mit nicht einmal drei vollen Reihen gegen den fast bestbesetzten Gegner aber gut dagegen.

Das letzte Spiel vorm Saisonstart am Freitag verloren die Huskies dann beim hessischen Rivalen Bad Nauheim mit 2:3 (0:2, 1:0, 1:1). „Das erste Drittel von uns war furchtbar. Wir haben das Spiel auf die leichte Schulter genommen“, kritisiert Kehler. Torhüter Jerry Kuhn war es zu verdanken, dass es nur zwei Gegentore gab. Was Kehler in der Drittelpause in der Kabine gesagt hat? „Ich habe absolut nichts gesagt. Ich wollte sehen, wie das Team auf die Leistung antwortet. Der Auftritt im zweiten und dritten Drittel hat mich stolz gemacht, aber auch nicht überrascht.“

Das Team

Da gibt es vor dem Saisonstart ein paar Verletzungssorgen. In Bad Nauheim fehlten Joel Keussen, Jamie MacQueen, Lukas Laub, Oliver Granz und Timo Gams – alle fünf standen schon eine Weile nicht mehr bei den Spielen auf dem Eis. Immerhin war Hans Detsch nach überstandener Verletzung wieder mit dabei. „Ich erwarte sie alle am Freitag zurück. Wir arbeiten hart dafür“, blickt Kehler optimistisch voraus.

Die Vielzahl an Verletzungen sei nicht normal. „Das war letztes Jahr nach dem Trainingscamp aber ähnlich. Da kamen wir aus einer sehr langen Sommerpause, dieses Mal aus einer sehr kurzen“, so Kehler. Verletzungen seien Teil des Sports, die Umstände mit vielen Busfahrten hätten auch Auswirkungen gehabt.

Am Sonntag hatten die Huskies frei. Einige Spieler waren bei der Partie der MT Melsungen zu Besuch, Kehler schaute sich die DEL-Begegnung von Kooperationspartner Iserlohn Roosters und Kölner Haien an.

Von Björn Friedrichs

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