1. Startseite
  2. Sport
  3. Kassel Huskies

Huskies heute in Bad Nauheim: Hält die Siegesserie auch im Derby?

Erstellt:

Von: Björn Friedrichs

Kommentare

Zuletzt kaum zu stoppen: Husky Lois Spitzner (links) sammelte in den letzten sieben Spielen neun Scorerpunkte. Bad Nauheim wird sich heute aber wohl mit (von links) Philipp Wachter und Felix Bick mit allen Kräften wehren. Rechts der zurzeit verletzte Marc El-Sayed.
Zuletzt kaum zu stoppen: Husky Lois Spitzner (links) sammelte in den letzten sieben Spielen neun Scorerpunkte. Bad Nauheim wird sich heute aber wohl mit (von links) Philipp Wachter und Felix Bick mit allen Kräften wehren. Rechts der zurzeit verletzte Marc El-Sayed. © A. Fischer, D. Schachtschneider

Endlich wieder Hessenderby in der DEL2: Die Kassel Huskies sind heute ab 19.30 Uhr beim EC Bad Nauheim zu Gast. Das sagen Lois Spitzner und Jake Weidner zum Duell.

Kassel – Es ist zugleich das Spitzenspiel, wenn der Dritte den Spitzenreiter empfängt. Die Huskies, bei denen Stürmer Lois Spitzner aktuell einen Lauf hat, verkündeten gestern noch andere Neuigkeiten: Stürmer Jake Weidner bleibt bis mindestens 2024 in Kassel.

„Meine Zeit hier war bisher sehr schön. Es macht viel Spaß, wir sind in dieser Saison außerdem erfolgreich. Meine Freundin und ich fühlen uns hier wohl. Es war eine leichte Entscheidung für mich“, sagt der 30 Jahre alte Weidner. In dieser Saison fehlte der frühere Iserlohner, der vor der vergangenen Spielzeit nach Kassel kam, zwischenzeitlich verletzt, ist nun seit einigen Wochen aber wieder fit.

Weidner zum Derby: „Weiß, wie wichtig das Spiel für die Fans ist.“

Und nun wartet das hitzige Derby. „Ich weiß, wie wichtig das Spiel für die Fans ist. Jedes Duell in den Playoffs letztes Jahr war verrückt“, so Weidner. Dass die Huskies in der jüngeren Vergangenheit vor allem auswärts gegen Bad Nauheim gewannen statt zuhause, möchte er augenzwinkernd nicht überbewerten: „Wir bevorzugen trotzdem die Heimspiele vor unseren Anhängern, aber es macht auch Spaß, dort vor deren leidenschaftlichen Fans zu gewinnen.“

Heute könnte es dann auch wieder auf Lois Spitzner ankommen. Der hatte beim 5:3-Auswärtssieg im ersten Aufeinandertreffen Mitte Oktober das zwischenzeitliche 3:1 erzielt. In den vergangenen sieben Partien war der 25-Jährige mit fünf Toren und vier Assists erfolgreich. „Ich bin sehr froh, nach einem für mich schwierigen Start zu meinem Spiel gefunden zu haben. Das erwarte ich aber auch von mir selbst. Die Reihe mit Jake und Jamie Arniel funktioniert richtig gut.“

Spitzner: „Derbys sind immer geile Spiele“

Spitzner, der schon seit 2019 bei den Huskies spielt, kennt sich mit Hessenderbys aus. Eine außergewöhnliche Vorbereitung gibt es nicht. „Wir nehmen uns das gleiche vor wie die ganze Zeit, wir sind aktuell auf einem sehr guten Weg als Team. Wir wollen an die letzten Leistungen anküpfen, auch auswärts in Bad Nauheim. Derbys sind immer geile Spiele“, sagt Spitzner.

Wichtig sei es für die Huskies, sich von der Strafbank fernzuhalten. Das habe zuletzt nicht so gut geklappt, „das kann uns das Genick brechen“. Die Roten Teufel aus der Wetterau seien ein hart zu bespielender Gegner. „Sie stehen für schnelles Eishockey, mit ihren Fans im Rücken können sie sehr unangenehm werden. Ich denke aber nicht, dass wir irgendetwas besonderes zeigen müssen. Den Fans und uns reicht es, wenn wir das Derby gewinnen.“

Huskies-Lazarett lichtet sich langsam

Die Zeichen stehen gut bei den Huskies, auch weil sich das Lazarett langsam lichtet. Darren Mieszkowski und Tom Geischeimer sind zurück im Training, für sie kommt ein Einsatz aber womöglich noch zu früh.

Und vielleicht wird’s ja etwas mit dem zehnten Sieg in Serie. Das gelang den Huskies zuletzt Im Frühjahr 2021. „Wir hören von den Leuten um uns herum, dass es der zehnte Sieg in Folge sein könnte. Das wäre natürlich eine schöne Sache, aber wir schauen weiter einfach nur auf das nächste Spiel voraus“, sagt Weidner.

Auch Spitzner will sich von Zahlenspielen nicht aus dem Konzept bringen lassen: „Wir sollten gar nicht darüber nachdenken, das wievielte Spiel in Folge wir da gewinnen würden, sondern wirklich von Spiel zu Spiel blicken, wie es die Phrase besagt.“

Von Björn Friedrichs

Auch interessant

Kommentare