Ab 20 Uhr zu Gast in Bayreuth

Huskies: Heute beginnt die ungewöhnliche Restrunde

In Erwartung des Bullys: Bayreuths Juuso Rajala (links) und Husky Lois Spitzner sind nach vorn gebeugt, der Linesman wird den Puck einwerfen.
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In Erwartung des Bullys: Bayreuths Juuso Rajala (links) und Husky Lois Spitzner, die sich heute wiedersehen werden.

Spiele im Abstand von zwei Tagen? An sich nichts Ungewöhnliches im Alltag eines DEL2-Profis. Und trotzdem beginnt für die Huskies mit dem Auswärtsspiel in Bayreuth heute eine ungewöhnliche Restrunde.

Wenn nämlich ab heute bis zum 11. April auch donnerstags, samstags und montags gespielt wird. So soll gewährleistet werden, dass die Hauptrunde trotz coronabedingter Ausfälle noch durchgezogen werden kann.

Für die Kassel Huskies heißt das: Sie sind am Abend zu Gast bei den Bayreuth Tigers (20 Uhr), am Samstag kommt der EV Landshut (17 Uhr). Wir blicken auf die noch ausstehende Hauptrunde in Zahlen.

3 Spiele stehen noch aus gegen die Heilbronner Falken (26. Februar und 2. März in Heilbronn, 9. April in Kassel) und den EV Landshut. Allerdings sind diese beiden Gastspiele gebündelt. Ende März spielen die Huskies an zwei Abenden hintereinander im Eisstadion am Gutenbergweg in Landshut. Aber dazu kommen wir noch etwas ausführlicher.

4 Montage fallen für die Huskies nun als freie Tage weg – stattdessen stehen abends Punktspiele an. Erstmals am 8. März, dann kommt Bietigheim.

6 unterschiedliche Anfangszeiten gibt‘s für die Huskies – und zwar gestaffelt von 16 bis 20 Uhr. Immerhin setzt sich der traditionelle Spielbeginn überwiegend durch: Zehnmal wird das erste Bully um 19.30 Uhr gespielt, sechsmal um 17 Uhr.

8 Geburtstage können die Huskies gemeinsam bis zum Ende der Hauptrunde feiern. Gleich doppelten Grund zur Freude gibt‘s am 28. März: An diesem Sonntag feiert Derek Dinger seinen 34., Phil Cornet seinen 31. Geburtstag. Vielleicht beschenken die beiden ja sich und ihre Mannschaft mit einem Auswärtssieg: Ab 17 Uhr sind die Huskies zu Gast beim EV Landshut. Kapitän Denis Sheyvrin kann in Landshut sogar in seinen 26. Geburtstag reinfeiern. Denn schon montags steht Spiel Nummer zwei dort an (ab 19.30 Uhr).

10 Auftritte in eigener Halle, zwölf Auswärtsspiele – so sind die noch ausstehenden Partien verteilt. Höhepunkte: die beiden Derbys gegen Frankfurt (Donnerstag, 4. März, 19.30 Uhr) und in Bad Nauheim (Freitag, 12. März, 19.30 Uhr).

22 Spieltage stehen in den nächsten 52 Tagen auf dem Plan. Das macht im Durchschnitt drei Spiele pro Woche bis zum 11. April. „Es wird voll“, sagt Huskies-Trainer Tim Kehler. „Für uns macht das aber keinen großen Unterschied. Außer der Tatsache, dass wir nun mehr reisen und weniger trainieren werden“, erklärt Kehler. „Im Oktober, November war die Zeit, als wir länger auf dem Eis gestanden haben. Ab jetzt werden wir kürzer auf dem Eis arbeiten und uns mehr auf die Spiele fokussieren.“

1600 Kilometer in nur 48 Stunden – das ist das Programm zwischen dem 20. und 22. März. Samstags sind die Huskies zu Gast in Dresden (ein Weg 350 Kilometer), montags in Freiburg (ein Weg 450 Kilometer). Klingt nach ziemlich viel Zeit im Bus.

300 Kilometer sind es lüber die A7 und die A70 von der Kasseler Eissporthalle bis zum Kunsteisstadion in Bayreuth. Fahrtdauer schätzungsweise drei Stunden. „Wir hatten sehr viel Glück, dort das erste Spiel in der Verlängerung zu gewinnen“, sagt Huskies-Trainer Tim Kehler. Erst in der Verlängerung hatten die Kasseler dort am 29. November 4:3 gewonnen. Beim 6:2 Anfang Januar in eigener Halle war das schon deutlich souveräner. „Bayreuth ist einer der unangenehmsten Orte. Die Tigers verfügen über eine gute Offensive, ihre Spielweise ist häufig schwer vorhersehbar“, erklärt der Coach.

Abgesehen von Corey Trivino, bei dem laut Kehler das Motto gilt „Wir schauen von Woche zu Woche“, sind alle Huskies fit. Heißt: Ein überzähliger Ü24-Spieler wird pausieren müssen. Im Tor beginnt heute Leon Hungerecker, am Samstag gegen Landshut Jerry Kuhn.

(Von Michaela Streuff)

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