Fabian Dahlems Planungen der Huskies für die kommende Saison laufen

Dahlems Planungen: Ein Umbruch steht an

Bryan Schmidt  

Kassel. Die Huskies-GmbH ist noch nicht gerettet, die neue Saison hat noch nicht begonnen, die Lizenz ist noch nicht erteilt, doch die Planungen laufen bei den Kassel Huskies bereits auf Hochtouren.

Abschiede

Klar ist: Zu einem Neuanfang gehören Abschiede. Deshalb wird sich das Gesicht der Huskies in der kommenden Saison verändern. Neben den bereits vermeldeten Abschieden von Derek Damon, Thomas Holzmann, Sean Tallaire, Ryan Kraft, Jean-Philippe Côté und Mike Card, werden weitere Spieler Kassel verlassen. Die Stürmer Alex Leavitt und Philipp Schlager, die Verteidiger David Danner und Sebastien Bisaillon sowie Reserve-Torhüter Stephen Ritter bekommen keine neuen Verträge. Mit Verteidiger René Kramer ist Dahlem in Verhandlung. „Wir haben gute Gespräche.“ Die Chancen, dass Angreifer Pierre-Luc Sleigher bleibt, sind gut.

Sonderfall Schmidt

Bryan Schmidt  

Fakt ist: Der Verteidiger Bryan Schmidt besitzt zwar einen Vertrag für die kommende Spielzeit – doch der galt nur für den Fall, dass der gebürtige Amerikaner einen deutschen Pass erhielte. Den aber bekommt er nicht. Nun muss neu verhandelt werden. „Bryan weiß, dass er bleiben kann. Wir möchten ihn trotz der aktuellen Verletzung gern halten“, sagt Dahlem. Nach Ostern finden weitere Gespräche statt. Kasseler Jungs

Steve Themm Fotos: Archiv

Kasseler Jungs im Team – so lautete die Devise zu Beginn der vergangenen Saison. Eigener Nachwuchs, um die Identifkation der Fans mit der Mannschaft zu stärken, aber auch, um spielerische Alternativen trotz eines geringen Etats zu besitzen. Mit Torhüter Steve Themm, Verteidiger Derek Dinger, den Stürmern Fabio Carciola, Manuel Klinge, Alexander Heinrich und Michael Christ standen gleich sechs Kasseler Jungs im DEL-Kader. Ändert sich das?

Klinge, Dinger, Heinrich und Themm bleiben. „Steve wird unser Ersatz-Keeper hinter Adam Hauser“, sagt Dahlem. Dem Eigengewächs soll ein zweiter junger deutscher Torhüter zur Seite gestellt werden. Die Verantwortung aber liegt auf Hauser. „Von ihm erwarten wir uns mehr als in dieser Saison. Er hat unser Vertrauen, aber er muss beweglicher werden“, bringt es Dahlem auf den Punkt. Mit Christ und Carciola wird noch verhandelt. Grundsätzlich gilt: „Die Jugend bekommt ihre Chance, aber wir brauchen mehr Erfahrung im Team.“

Mit Schwung nach vorn

Große Schwäche des Kasseler Kaders in der vergangenen Saison war die fehlende spielerische Qualität in der Breite. Zwei gute Angriffsreihen reichten nicht, um über die volle Spielzeit Druck nach vorn zu entwickeln. Das soll sich ändern: „Wir wollen mit vier starken Sturmreihen volles Rohr durchlaufen“, sagt Dahlem. Ziel sei es, pro Reihe zwei Ausländer und einen Deutschen aufzubieten.

Mehr Physis in der Defensive

In der Verteidigung krankte es an körperlicher Durchsetzungsfähigkeit. Deshalb ist Dahlem hier auf der Suche nach großgewachsenen Abwehrrecken. „Wir müssen uns im Duell eins gegen eins deutlich verbessern.“

Von Michaela Streuff

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