Huskies ärgern sich über harte Spielweise der Frankfurter

Kassel. Manche Eishockey-Spiele scheinen ohne diese gewissen Momente nicht auszukommen. Kassel Huskies gegen Eintracht Frankfurt war so ein Fall.

Es gab die schönen Augenblicke am Sonntagabend in der Kasseler Eissporthalle: Wieder einmal machten, wie nach jedem Heimspiel in der Eishockey-Hessenliga bislang, die Huskies nach dem 7:0-Erfolg für ihre Fans die Humba - wenn auch erstmals ohne den Gegner.

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Für Gesprächsstoff aber sorgten andere Momente: die hitzigen, die sich ab Mitte des zweiten Drittels auf dem Eis zutrugen und auch nach dem Spiel noch für Kopfschütteln sorgten.

„Wir sind von Frankfurt nichts anderes gewohnt“, sagte Huskies-Verteidiger Dennis Klinge mit Blick auf die vielen Fouls, mit denen die Gäste das Spiel der Schlittenhunde zu unterbrechen versuchten. „Sie wollten uns ein Bein stellen und haben dabei mit sehr unfairen Mitteln gearbeitet. Schon im ersten Drittel sind sie ständig auf den Körper gegangen“, berichtete Matthias Kolodziejczak später in der Kabine.

Der Huskies-Kapitän war in die auffälligste Szene verwickelt, die als harmloser Zweikampf mit seinem Gegenspieler Dennis Straube begann. „Ich dachte, die Sache ist vorbei, da zieht er sich die Handschuhe aus. So was macht man doch nicht in der Hessenliga. Ich gehe nicht aufs Eis, um zu provozieren, sondern um fairen und sauberen Sport zu zeigen“, erzählte Kollo, der sich danach zur Wehr setzte.

Kassel Huskies siegen gegen Eintracht Frankfurt

 © Andreas Fischer
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Der Frankfurter Andre Kreiling wollte sogar noch mitmischen, bevor sich ihm Husky Oliver Wohlrab in den Weg stellte. Beide gingen aufeinander los. „Ich wollte nicht, dass er sich einmischt“, begründete der 27-Jährige sein Verhalten. „Dann muss man solche Situationen eben austragen. Das kann immer mal passieren.“ Überbewerten wollte auch Huskies-Trainer Milan Mokros dies nicht. „Prügeleien gehören zum Eishockey dazu. Man muss sein eigenes Trikot verteidigen können.“

Doch etwas anderes deutete sich an: Die Aufgaben in der Hessenliga werden schwieriger. Die Eintracht war der bislang härteste Prüfstein für das Generationenteam. Und auch wenn es diese Bewährungsprobe letztlich souverän und überlegen löste, es zu null spielte, und der Sieg insgesamt nie gefährdet war: „Die Mannschaft musste sich zum ersten Mal mit Erwachsenen-Eishockey und den eigenen Emotionen auseinandersetzen“, sagte Mokros, gerade mit Blick auf die jungen Spieler. Christian Wolff (21) etwa habe viel zu häufig Gespräche auf dem Eis gesucht. „Das bringt die eigene Konzentration aus dem Rhythmus.“

Überflüssig auch die Zehn-Minuten-Strafe für Florian Böhm (19) wegen Meckerns. „Er hat sich provozieren lassen, das spricht nicht für seine psychische Stärke“, ärgerte sich der Trainer. Daran will er arbeiten, ebenso wie an der geringen Torausbeute beim eigenen Überzahlspiel. Erst einmal steht jetzt aber Erholung auf dem Programm. Und die brauchen gerade die jungen Huskies, die neben der Hessenliga auch im Junioren-Team aktiv sind.

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