Rossi-Team kontert erfolgreich

Huskies clever und effektiv beim 6:3-Sieg in Bayreuth

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Brachte die Huskies auch in Bayreuth in Führung: Feodor Boiarchinov, der hier gegen Crimmitschau einen Treffer per Bauerntrick erzielt.

Bayreuth. Die Huskies haben sich eindrucksvoll rehabilitiert und noch einmal ganz klar deutlich gemacht, dass sie weit besser drauf sind als Anfang Januar.

Damals hatten sie ihr Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers in der heimischen Eissporthalle 0:1 verloren, aber am  Abend gab es in Bayreuth einen klaren 6:3 (2:0, 1:1, 3:2)-Erfolg. Die Tore erzielten Feodor Boiarchinov, Jack Downing, Jens Meilleur, Thomas Merl, Phil Hungerecker und Adriano Carciola.

Huskies-Trainer Rico Rossi verzichtete auf Braden Pimm und beorderte Patrick Klein zwischen die Pfosten. Der hielt zunächst seinen Kasten sauber und freute sich über die Szene, die er in der achten Minute auf der anderen Seite der Eisfläche sah. Thomas Merl setzte Feodor Boiarchinov geschickt ein, und der erzielte den Treffer zum 1:0 für Kassel.

Und die Huskies legten nach. In der 16. Minute hieß der Torschütze Jack Downing, der ein Zuspiel von Phil Hungerecker zur 2:0-Führung verwertete. Allerdings war Klein nicht arbeitslos und musste bei Robinsons Schuss sein ganzes Können aufbieten, um die Scheibe abzuwehren. In dem temporeichen und ausgeglichenen ersten Drittel waren die Huskies sehr effektiv und bestraften die Bayreuther Fehler, an denen auch Torwart Johannes Wiedemann beteiligt war, eiskalt.

Im zweiten Drittel wurden die Gastgeber zwar stärker, aber sie schafften es nicht, ihren Rückstand zu verkürzen. Im Gegenteil: Jens Meilleur erhöhte in der 32. Minute gar auf 3:0, ehe Sergej Stas schon 25 Sekunden später der erste Treffer für die Tigers gelang.

Im Schlussdrittel ging es dann Schlag auf Schlag. Jetzt stand zwar die Defensive der Huskies nicht mehr so sicher wie in den ersten 40 Minuten, aber der Vorsprung wurde nie geringer. Weil die Gastgeber immer mehr für die Offensive tun mussten, ergaben sich für Rossis Mannschaft zwangsläufig Räume zum Kontern.

Und so fielen dann in regelmäßigen Abständen auch die Kasseler Treffer im Schlussdrittel, die Thomas Merl, Phil Hungerecker und Adriano Carciola bei Gegentoren von Nathan Robinson und Andreas Geigenmüller erzielten. 

Schiedsrichter: Hatz (Trostberg) - Zuschauer: 1844 

 Tore: 0:1 (7:21) Boiarchinov (Merl), 0:2 (15:59) Downing (Hungerecker) 0:3 (31:43) Meilleur (DeBlois), 1:3 (32:08) Stas (Wohlberg), 1:4 (42:50) Merl (Ritter, Lehikoinen), 2:4 (43:11) Robinson (Wohlberg), 2:5 (52:02) Hungerecker (Marco Müller), 2:6 (54:16) Carciola (MacKenzie, Hungerecker), 3:6 (55:28) Geigenmüller 

Strafminuten: Bayreuth: 4, Kassel: 8

Von Torsten Ernstberger

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