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Huskies: Gespräch mit Bartman - ein Überblick

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Von: Michaela Streuff

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Trainer Jamie Bartman

Kassel. Eigentlich hätten erste Entscheidungen über die Zukunft des Eishockey-Oberligisten Kassel Huskies schon in der vergangenen Woche fallen sollen. Doch alles steht und fällt mit Trainer Jamie Bartman.

Und der kehrte erst am Mittwochabend aus Kanada zurück, dann kamen die Ostertage dazwischen. Am heutigen Dienstag nun soll es das schon länger geplante Treffen zwischen Bartman und Stefan Traut, dem Geschäftsführer der Kasseler Eissporthallen-Betriebsgesellschaft KEBG, geben. Das bestätigt Traut. Er sagt auch: "Diese Woche wird es eine Entscheidung geben." Es geht dabei um die Frage, ob Bartman in Personalunion auch den Job des entlassenen Sportdirektors Daniel Lammel übernehmen möchte.

Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Warum sind Entscheidungen vertagt worden?

Alles steht und fällt mit Trainer Jamie Bartman. Der kehrte erst am Mittwoch nach Deutschland zurück. Dann folgten die Ostertage. Heute nun wollen sich Bartman und Traut treffen und über die Zukunft des Kanadiers bei den Huskies sprechen. Offen ist, ob Bartman in Personalunion auch den Job des entlassenen Sportdirektors Daniel Lammel übernimmt. „Diese Woche wird es eine Entscheidung geben“, verspricht Traut.

Von Trainer Jamie Bartman war bislang nichts zu hören. Was sagt er denn?

Erst einmal nichts. Er wollte am Montag keine Stellungnahme abgeben.

Ist es möglich, dass der gebürtige Kanadier die Huskies verlässt?

Ausgeschlossen ist offenbar nichts. Um Freigabe habe ihn Bartman bisher nicht gebeten, berichtet Traut. Der Vertrag des Coaches läuft noch bis 2013. Traut sagt aber auch: „Es gibt keine Tendenz, ob er bleibt oder nicht. Möglich ist alles.“

Was passiert, sollte Bartman gehen?

„Es gab Gespräche mit anderen Trainern“, erklärt Traut. Sowohl mit Kandidaten, die keinen Bezug zur Region hätten, als auch mit welchen, die bereits hier gearbeitet hätten. Namen nannte er jedoch nicht.

Wie geht’s weiter mit Co-Trainer Matthias Koloziejczak?

Der bisherige Co-Trainer war Ostermontag nicht erreichbar. Es steht aber im Raum, dass Koloziejczak über einen Rückzug nachdenkt, sollte Bartman die Huskies verlassen. Gespräche mit „Kolo“ habe es bislang keine gegeben, sagt Traut.

Was bedeutet die derzeitige Hängepartie für die Kaderplanung?

Ist endlich die Entscheidung über Trainer und Sportdirektor gefallen, müssen auch die Vertragsgespräche vorangetrieben werden. Fest steht nur, dass die Kasseler Jungs, die sich im vergangenen Sommer für das duale System der Huskies mit Oberliga-Eishockey und Ausbildung entschieden haben, bleiben sollen. Das bekräftigte Traut am Montag erneut. Entscheidungen über Neuverpflichtungen und Vertragsverlängerungen sollen dann die Sport-Verantwortlichen treffen.

Die Huskies werden mit einem Minus aus der Saison gehen, die am 30. April endet. Und das trotz überragender Zuschauerzahlen. Die KEBG hatte Transparenz versprochen. Doch noch liegen keine Zahlen auf dem Tisch. Warum?

„Wir werden die Fragen beantworten“, sagt Traut. Ob die komplette Geschäftsbilanz oder nur einzelne Posten offengelegt werden, sei jedoch noch nicht entschieden. Darüber will der 33-Jährige mit dem Gesellschafter, also der Familie Rossing, und dem Beirat der Huskies sprechen.

Was macht und sagt der Hauptsponsor VW?

Mit VW laufen derzeit die Gespräche über eine Verlängerung des Vertrages. „Man hat mir zugesagt, dass es noch im April zu einem Abschluss kommen soll“, sagt Traut. (mis)

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