Von Pässen, Wurzeln und geputzten Toiletten

Gute Stimmung beim Schautraining: Huskies fit, aufgeregt und gespannt

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Auch die jungen Huskies-Fans wie der sechsjährige Dave freuen sich schon auf die neue Saison, die am Freitag beginnt.

Kassel. Sie sind bereit, diese Huskies, für den DEL2-Start am Freitag (19.30 Uhr) gegen Dresden. Mehr als 350 Fans blickten am Mittwoch beim HNA-Lesertreff hinter die Kulissen. Wir stellen außerdem das neue Team im Video vor.

Sie erlebten beim Training Kasseler Eishockeycracks, die körperlich fit sind und voller Freude dem Puck nachjagen. „Wir haben Spieler, die spielerisch und menschlich super zusammen passen, die jeden Tag mit Spaß zum Training kommen. Und die auch privat viel zusammen unternehmen“, gab Rico Rossi preis.

Und noch etwas verkündete der Trainer im Gespräch mit Sportredakteur Gerd Brehm, der ebenso wie Kollegin Michaela Streuff höchst informative Interviews führte: „Wir gehen davon aus, dass Stürmer Stefan Della Rovere noch in diesem Monat einen deutschen Pass bekommen wird.“ Dann würde der kanadische Stürmer einen der vier Ausländerplätze frei machen.

Gute Stimmung bei Huskies-Schautraining vor Saisonstart

Apropos: Auch beim bislang letzten Neuzugang Evan McGrath ist die Passfrage interessant, wird der 31-jährige Mittelstürmer doch als Kanadier und Pole geführt. Die interessante Erklärung des Neuen: „Meine Großeltern haben polnische Wurzeln. Und bei meiner Zeit in Västeras in Schweden war es von Vorteil, diesen Bezug zu einem EU-Land zu haben.“ In Kassel sei er mit seiner Familie bestens aufgenommen worden. Nun sei er total gespannt auf die Derbys gegen Frankfurt und Bad Nauheim: „Davon haben mir so viele Leute schon so viel erzählt“. Er gehe nun daran, den jungen Spielern im Team eine Hilfe zu sein und sie zu führen, „denn von der Eishockeywelt habe ich schon viel gesehen“, sagte McGrath.

Sportredakteur Gerd Brehm (l.) im Gespräch mit Huskies-Trainer Rico Rossi.

Mit wem McGrath zusammen spielen wird, lässt Trainer Rossi offen. „Wir bleiben dabei, dass möglichst jeder Spieler mit jedem anderen gut harmonieren muss. Denn über eine Saison läuft es nie nach Plan, immer kommen Verletzungen, Krankheiten und Sperren dazwischen und sprengen so eingespielte Reihen.“ Und dem Fragesteller Ralf Stüß aus Vellmar versprach der Coach, dass die Huskies wie schon beim Wingas-Cup „sehr engagiertes, körperbetontes Eishockey spielen“ wollen. „Aber: Diesmal disziplinierter, denn in der vergangenen Saison haben wir zu viele unnötige Strafzeiten kassiert.“

Geschäftsführer Joe Gibbs („die Stimmung ist wie immer gut, wenn wir noch kein Punktspiel verloren haben“) berichtete, dass „nicht nur die Toiletten in der Halle geputzt“ worden seien, sondern neben Investitionen u. a. in Lüftung und Brandschutz auch Plexiglasscheiben der Spielfeldumrandung ausgetauscht wurden. „Alle anderen folgen dann nach und nach.“ Nur die Anzahl der verkauften Dauerkarten machte er (warum eigentlich?) zum Geheimnis: „250 mehr als vor einem Jahr.“

So gaben schließlich Verteidiger Andy Reiss („es wird höchste Zeit, dass es losgeht. Ich freue mich, aber bin auch aufgeregt.“) und Sven Breiter den angemessenen Ausblick aufs Freitagspiel nach einer ganz kurzweiligen, informativen Stunde: „Meine Stimme ist geölt, es kribbelt und ich erwarte schnelles Eishockey mit vielen Toren von unserer Mannschaft“, sagte der Hallensprecher.

Die Huskies hautnah: Informationen aus erster Hand gab es für die Fans sowie die Sportredakteure Gerd Brehm und Michaela Streuff (l.) etwa von Verteidiger Mike Little (r.).

„In einer hoffentlich volleren Halle als im Vorjahr werde ich sicher besser zu verstehen sein als die Spieler in eurem Video“, meinte Breiter augenzwinkernd. Denn im HNA-Video der Spielervorstellung (siehe oben) waren aufgrund zu vieler Nebengeräusche die launigen Kommentare der Huskies leider kaum zu verstehen.

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