Nach drei Niederlagen in Folge

Kassel Huskies Freitagabend gegen Heilbronn: Mit Christ und neuem Biss

+
Zurück im Team: Husky Michi Christ (rechts) ist wieder fit. Der einstige Falken-Goldhelm Brandon Alderson (hinten) dagegen hat Heilbronn verlassen und spielt nun in Villach.

Wenn die Kassel Huskies am Freitag um 19.30 Uhr gegen die Heilbronner Falken und Torwart Mirko Pantkowski antreten, dann ist Michi Christ nach seiner Verletzung wieder dabei.

Warten auf Wolfsburg und eine Trotzreaktion – das sind zwei Aspekte in der Vorbereitung der Kassel Huskies in der Vorbereitung auf ihr Heimspiel gegen die Heilbronner Falken (heute, 19.30 Uhr, Eissporthalle) und das Gastspiel bei den Bayreuth Tigers am Sonntag (18.30 Uhr). Denn die Personalprobleme beim niedersächsischen DEL-Klub haben sich weiter verschärft. „Deshalb werden wir erst nach dem Vormittagstraining am Freitag erfahren, mit welchen Förderlizenz-Spielern wir planen können“, erläutert Huskies-Trainer Rico Rossi.

Er geht vom Mitwirken Valentin Buschs aus, ob der Kasseler Kooperationspartner aber auch Alex Karachun und Eric Valentin freistellen wird, das ist ungewiss. Zudem wird Huskies-Stammverteidiger Mike Little aufgrund seiner Fußverletzung weiterhin ausfallen.

Aber es gibt sie auch, die guten Nachrichten für Rico Rossi. So ist mit Michi Christ eine Seele des Kasseler Teams wieder fit. Einer, er vorangeht, die Nebenleute mitreißt. Einer, der gerade jetzt gebraucht wird. „Michi steht dafür, wie die Jungs insgesamt auf die drei Spiele ohne Sieg reagiert haben“, erklärt Rossi und berichtet: „Vom ersten Training weg am Dienstag haben die Spieler Vollgas gegeben. Das sind ehrliche Burschen, die nicht den Kopf in den Sand stecken oder verkrampfen, sondern zusammenrücken und nun beweisen wollen, dass sie es viel besser können als in den letzten drei Spielen.“

Natürlich sei über die drei Spiele ohne Sieg und über Inhalt und Form der Kritik in den Sozialen Netzwerken ausgiebig diskutiert worden. Aber allen sei klar, so Rossi, „dass es nicht um die einzelnen Spieler oder den Trainer geht, sondern um die Huskies ingesamt“. Darum, „wir wir als Gruppe mit der Kritik und mit der Situation umgehen“. Die Frage, ob das Team ihn hängen lasse, stelle sich auch angesichts des enormen Einsatzes im Training nicht.

Auch wenn es ein Rätsel bleibt, warum die Truppe 20 Treffern in drei Spielen nur fünf in den nächsten drei Partien folgen lasse, reagiert Rossi „selbstverständlich“ mit Änderungen in den Formationen. Doch dreht er sich hier auch ein wenig im Kreis, wenn die Wolfsburger Personalien bis auf den letzten Drücker ungeklärt sind. Aber: „Wir haben in dieser Woche einige Varianten ausprobiert, um mehr Durchschlagskraft zu bekommen“, sagt Rossi.

Zumal Heilbronn in der Liga das Team ist, das die meisten Torschüsse der Gegner zulässt. Allerdings: „Mit Mirko Pantkowski haben sie einen Torwart, um dessen Klasse niemand so gut weiß wie wir. Und: Die Falken sind ein junges und begeisterungsfähiges Team in der Lernphase und gerade deshalb brandgefährlich.“

Kassel Huskies: Das ist der Spielplan für die Saison 2018/2019

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.