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Video: Huskies gewinnen 9:3 gegen Königsborn

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Kassel. Achtes Heimspiel, achter Sieg: Die Kassel Huskies bleiben in der Eishockey-Oberliga auf eigenem Eis eine Macht. Auch die Bulldogs aus Königsborn bekamen das Freitagabend in der Kasseler Eissporthalle zu spüren.

Zu keiner Phase des Spiels war der am Ende deutliche 9:3 (3:1, 4:2, 2:0)-Sieg der Huskies vor 3846 Zuschauern in Gefahr. Beide Teams schienen von Beginn an da weitermachen zu wollen, wo sie im Hinspiel aufgehört hatten.

Zunächst zeigten das die Huskies: Exakt elf Sekunden waren gespielt, als Kapitän Manuel Klinge mit einem Rückhandschuss am Königsborner Schlussmann Sebastian May scheiterte. Auch die Gäste blieben sich treu – sie beschränkten sich aufs Kontern. Gleich der erste Tempogegenstoß saß. Jakub Krätzer überlief die Huskies-Defensive, überwand auch Torhüter Martin Fous und knallte den Puck zur überraschenden 1:0-Führung für die Gäste ins Tor (6. Minute).

Die Antwort der Huskies jedoch kam prompt. Niels Hilgenberg legte auf für Patrick Berendt und der Stürmer erzielte das 1:1 (7.). Die Hausherren aber wollten mehr. Klinge, Alexander Heinrich, Petr Sikora – sie alle vergaben zunächst ihre Chancen. Erst nach einer Viertelstunde nutzte Heinrich seine dritte gute Gelegenheit. Stéphane Robitailles Pass erreichte ihn am kurzen Pfosten, noch aus der Drehung heraus schob er den Puck an May vorbei zur verdienten 2:1-Führung (15.).

Das Überzahlspiel, das Coach Jamie Bartman zuletzt hatte verstärkt trainieren lassen, zahlte sich aus. Gleich vier weitere Treffer fielen nach Powerplay-Situationen: Jiri Mikesz, Klinge, Michael Christ und später Marc Roedger trafen, als ihr Team mit einem Mann mehr auf dem Eis war.

Ebenso bemerkenswert war jedoch auch Artjom Kostyrews Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1. Als Verteidiger Lars Gericke den Puck an der eigenen blauen Linie vertändelte, war der Kasseler Stürmer zur Stelle und staubte in Unterzahl eiskalt ab. (21.). Die Messe war da bereits gelesen. Die Gäste beschränkten sich weiterhin darauf, Nadelstiche zu setzen. Die Tore von Igor Alexandrov und André Kuchina waren unterm Strich zu wenig.

Allerdings schienen die Königsborner mit der drohenden Pleite nicht umgehen zu können. Das letzte Drittel war gerade ein paar Sekunden alt, als erst Tim Schneider auf Manuel Klinge losging, und dann Jakub Krätzer und Michal Bezouska auf Kostyrew. Beide kassierten Spieldauerdisziplinarstrafen. Spätestens nach dem Schlusspunkt zum 9:3 durch Klinge (47.) feierten die Fans ihr Team mit ECK-Rufen. Und freuten sich ingesheim wohl schon auf den 11. Dezember. Denn am Sonntag nächster Woche kommt Bad Nauheim.

Tore: 0:1 (5:57) Krätzer, 1:1 (6:52) Berendt (Hilgenberg), 2:1 (14:55) Heinrich (Robitaille, Kostyrew), 3:1 (19:06) Mikesz (Kostyrew - 5:4); 4:1 (20:56) Kostyrew (4:5), 4:2 (23:40) Alexandrov (Bezouska, Kuchnia), 5:2 (26:11) Klinge (Robitaille, Valenti - 5:4), 6:2 (36:59) Christ (Robitaille - 5:4), 7:2 (37:17) Berendt (Glusanok), 7:3 (39:13) Kuchina (Pigache, Gerike), 8:3 (43:03) Roedger (Engel, Mikesz -5:4), 9:3 (46:15) Klinge (Christ, Sikora

SR: Kissing

Z: 3846

Strafzeiten: Kassel 18 / Königsborn 16 + Spieldauer (Krätzer), 5 + Spieldauer (Bezouska) + 10 Disziplinarstrafe (Pigache)

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