Samstag, 19.30 Uhr, Eissporthalle

Huskies fit für die Generalprobe gegen Bad Nauheim

Wieder fit: Husky Adriano Carciola hat sich zurückgemeldet. Das Foto (hier gegen Torhüter Jan Guryca) entstand im Derby der vergangenen Saison. Foto: Schachtschneider

Kassel. Ein Doppel-Derby als Generalprobe für die neue Eishockey-Saison in der DEL 2: Das steht für die Kassel Huskies am letzten Testspiel-Wochenende auf dem Programm.

Die Zwischenstände der Partie gibt es auf Kassel Live.

Nach dem aufgeheitzten Derby gegen Frankfurt geht’s nun zweimal gegen den anderen hessischen Rivalen: Die Roten Teufel aus Bad Nauheim sind Freitagabend ab 19.30 Uhr zu Gast in der Eissporthalle. Am Sonntag wiederum treten die Huskies im Colonel-Knight-Stadion in der Wetterau an. Erstes Bully ist dann allerdings bereits um 16 Uhr. Ein Überblick.

Lage bei den Huskies 

Die wichtigste Nachricht für Huskies-Trainer Rico Rossi lautet: Alle Mann an Bord. Adriano Carciola hat seine Handverletzung auskuriert, ist in dieser Woche ins Training eingestiegen und bereit für die ersten Einsätze. „Die Fitness der Mannschaft ist fantastisch. Wir haben keine Verletzten, das ist großartig“, sagt Rossi.

Markus Keller

Das heißt: Er kann seine Bestbesetzung aufbieten. Und während es in den vergangenen Vorbereitungsspielen darum ging, den Spielern möglichst gleichmäßig viel Einsatzzeiten zu geben, ist der Ansatz so kurz vor dem Saisonauftakt ein anderer: „Nicht jeder Spieler wird die gleiche Eiszeit bekommen“, kündigt Rossi an. „Es ist für die Spieler die letzte Chance, sich zu beweisen und für uns Trainer zu sehen, woran wir noch arbeiten müssen – ohne dass es uns Punkte kostet.“ Die Zusammenstellung der Reihen dürfte wohl auch Aufschluss darüber geben, mit welchen Formationen Rossi seine Huskies zu Saisonbeginn am kommenden Freitag gegen Frankfurt aufs Eis schicken wird.

Und für zwei Kasseler gibt’s ein Wiedersehen mit ihrem Ex-Klub: Torhüter Markus Keller, der heute Abend zwischen den Pfosten steht, spielte von 2010 bis 2012 für die Roten Teufel. Stürmer Taylor Carnevale gelangen 2013/14 in 45 Spielen 51 Punkte (19 Tore und 32 Vorlagen).

Lage bei den Roten Teufeln 

Taylor Carnevale

„Sie spielen größtenteils mit der Besetzung des vergangenen Jahres. Aber ich denke, insgesamt sind sie besser besetzt als im Vorjahr“, sagt Rossi. „Ich bin gespannt, welchen Unterschied der Torhüter macht.“ Gemeint ist der Finne Mikko Rämö, die neue Nummer eins der Kurstädter, der Jan Guryca verdrängt hat. Die Nauheimer hoffen darauf, mit Rämö einen ähnlichen Glücksgriff getan zu haben wie die Huskies im Vorjahr mit Mika Järvinen. In der Vorbereitung hat der Finne von den vier neuen Ausländern im Team jedenfalls den stärksten Eindruck hinterlassen.

Neu sind außerdem der schwedische Verteidiger Jens Johansson sowie die US-amerikanischen Stürmer Dustin Cameron und Nick Dineen. Dan Ringwald, Matt Beca, Max Campbell und Drew Paris haben den Klub verlassen.

31 Spieler im Kader

Auffällig ist die Größe des Kaders: 31 Spieler haben die Nauheimer gemeldet – darunter neun Förderlizenzler von DEL-Partner Düsseldorf. Entsprechend groß ist der Konkurrenzkampf. In der Vorbereitung gab’s vier Siege in fünf Spielen – darunter allerdings zwei Erfolge gegen italienische Erstligisten, die ohne acht Stammspieler angetreten waren. Nachdem die Roten Teufel in der vergangenen Saison in die Playdowns mussten, soll es in diesem Jahr nun mit den Playoffs klappen.

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