Eishockey

Huskies heute in Bayreuth: Spitzner brennt auf den nächsten Schritt, Scalzo gibt Debüt

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Dehnen für den Erfolg: Lois Spitzner traf doppelt gegen Ravensburg und ist ein Aktivposten der Huskies. FotO: DIET ER SCHACHTSCHNEIDER

Kontrastprogramm der Huskies: Dem Gastspiel bei DEL2-Schlusslicht Bayreuth Tigers (heute, 20 Uhr) folgt am Sonntag um 18.30 Uhr in Kassel das nächste Spitzenspiel gegen die Löwen aus Bad Tölz.

Aber: Angesichts der Auswärtsschwäche der Nordhessen, die zuletzt dreimal in Folge in der Fremde verloren und nur drei der letzten neun Spiele gewannen, erscheint diese Partie sogar als die schwerere. „Die Tigers haben zuletzt gegen Frankfurt zehn und in Dresden fünf Tore geschossen, das ist eine Hausnummer“, sagt Tim Kehler. Und da die Schützlinge von Petri Kujala seit jeher den Kasselern nicht wirklich liegen, mahnt der Huskies-Trainer große Kampfbereitschaft und Siegeswillen seiner Truppe an. „Wir müssen endlich auswärts mal wieder besser spielen und dazu vor allem besser verteidigen.“

Mario ScalzoDarf endlich spielen

Da kommt dem Coach gerade recht, dass der mit seiner deutschen Frau seit langem in Speyer lebende Mario Scalzo nun eingebürgert ist und sein Debüt geben wird – als einer von nun acht Verteidigern. Allerdings stehen mit dem 35-Jährigen nun zwei Ü-23-Spieler mehr im Kader als spielen dürfen.

Sorgen, dass ausgerechnet er nun pausieren muss, hat Lois Spitzner nicht. 22 Jahre jung ist der Stürmer, der beim 3:1 gegen Ravensburg zuletzt schon seine Saisontore sechs und sieben erzielt hat. „Dieser Sieg war für uns als gesamtes Team nach zuvor drei Niederlagen ein großer Schritt in die richtige Richtung“, erklärt der Jungspund aus der Eiskunstlauf-Hochburg Chemnitz bescheiden.

Damit freilich hat er wenig zu tun, auch wenn er ein vorzüglicher Schlittschuhläufer ist. Dazu schnell, mit viel Zug zum Tor und guten Händen wie beim 2:1 gegen die Towerstars. „Diese zweite Liga passt für mich ebenso gut wie Kassel und die Huskies.“ Nach der Oberliga-Lehrzeit zuletzt in Herne „kann ich hier den nächsten großen Schritt in meiner Karriere machen“, sagt Spitzner.

Tatsächlich entwickelt sich der Förderlizenzler super weiter. In der vierten Reihe neben Routinier Michi Christ, die alles andere ist als ein „Haltesturm“, aber auch als Joker im Powerplay zuletzt neben Ben Duffy und Austin Carroll. Dass er derzeit nicht bei den Grizzlys Wolfsburg in der DEL spielt, das ficht ihn daher nicht an. „Es war früh besprochen mit mir und den beiden Klubs, dass ich zunächst in Kassel eingesetzt werde.“ Hier will er noch viel mehr erreichen – schon heute beim Gastspiel in Bayreuth.

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