Torhüter im Blickpunkt

Garmisch-Gastspiel: Huskies am Freitag in Riessersee

Wo er spielt, ist offen: Kai Kristian. Foto: Fischer/nh

Kassel. Die Antwort auf die Frage, was sein Team auf jeden Fall anders machen müsse in Riessersee, die hat Rico Rossi: „Ein Tor schießen wäre gut“, sagt der Trainer der Huskies.

Am Freitag (19.30 Uhr) gastiert sein Team in der DEL 2 bereits zum zweiten Mal in Garmisch. Und das 0:2 beim ersten Aufeinandertreffen war die bisher einzige Partie der Saison, in der Kassels Eishockeyspieler ohne Torerfolg blieben.

Es ist in mehreren Beziehungen ein Kontrastprogramm, das die Huskies am Wochenende absolvieren. Am Sonntag um 17 Uhr gastiert mit Heilbronn eine der beiden Mannschaften in Kassel, in der Rossis Spielern ein Shutout gelang – ein Spiel ohne Gegentor. 5:0 hieß es damals. Zudem gab es ein 4:0 gegen Kaufbeuren. Auch der jüngste Saisonverlauf des Gegner-Duos ist höchst unterschiedlich. Rießersee holte am Wochenende sechs Punkte, steht in der Tabelle direkt hinter Kassel auf Platz sechs. Dagegen verlor Heilbronn beide Partien, kam beim 3:8 gegen Bietigheim ordentlich unter die Räder. Auf Rang zwölf drohen die Falken den Anschluss bereits etwas zu verpassen.

Zwischenstände der Partie finden Sie am Abend auf Kassel live.

„Riessersee ist defensiv das beste Team der Liga“, sagt Rossi vor der Aufgabe. Ganze 37 Gegentore untermauern diese Aussage. Die Huskies und selbst Spitzenreiter Bietigheim sind da deutlich schlechter. Bei beiden klingelte es bisher 48 Mal. Die schnellen Angreifer der Huskies werden also erheblichen Widerstand brechen müssen.

Doch natürlich steht auch der Torhüter im Blickpunkt. Jeff Frazees Trainingseindrücke haben Rossi bisher gefallen. „Sehr aktiv. Sehr flexibel“, so beurteilt er den Neuen, der heute wohl sein Debüt geben wird. Ganz entschieden ist das aber noch nicht, denn über Kai Kristian sagt Rossi: „Alles ist offen. Vielleicht steht er im Tor. Vielleicht sitzt er auf der Bank. Vielleicht spielt er auch schon Oberliga.“ Dann nämlich, wenn die Huskies sich mit dem potenziellen Kooperationspartner einigen.

Eine Gemeinsamkeit haben Kassel und Riessersee übrigens auch. Beim 2:1 gegen Landshut gelang den Garmischern wie den Huskies gegen Bremerhaven ein ganz spätes Tor. Topscorer Lubor Dibelka traf elf Sekunden vor Schluss. Mal sehen, wer heute das bessere Ende für sich hat.

Von Frank Ziemke

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