Nach 546 DEL-Spielen kommt der 30 Jahre alte Eishockeyverteidiger nach Kassel

Huskies holen Routinier Reiss

Kassel/Hannover. „Er ist der beste deutsche Verteidiger auf dem Markt.“ Sagt Rico Rossi über Andy Reiss. „Er ist ein Trainer, der auch mir noch einmal einen Schub geben wird.“ Sagt Andy Reiss über Rico Rossi. Und schon ist klar, weshalb das Duo nun in den beiden nächsten Jahren zusammenarbeiten wird. Denn Andy Reiss hat bei den Kassel Huskies einen Vertrag bis 2019 unterschrieben.

Schon im vergangenen Spätsommer war Reiss ein heißer Kandidat beim Eishockey-Zweitligisten. Damals aber hatte ihn DEL-Klub Wolfsburg zwar freigestellt, zu einer einvernehmlichen Auflösung des bis April 2017 datierten Vertrages aber kam es nicht. „Ich wollte mich aber nicht nur fit halten, sondern auch spielen“, erklärt Reiss heute, weshalb er dank einer Ausleihe am Saisonende immerhin noch neun Spiele für seinen Heimatverein Hannover Scorpions in der Wedemark bestritten hat.

„Rico Rossi und die Huskies haben sich immer intensiv um mich bemüht. Von einstigen Weggefährten wie Marius Keller, Manuel Klinge und Phil Hungerecker sowie meinem Bruder Danny weiß ich, dass die Verantwortlichen hier Fachkompetenz haben und natürlich, dass Kassel eine tolle Eishockeystadt ist. Nehme ich die Nähe zu Hannover hinzu, dann waren die Huskies nach der Geburt meiner Tochter im November meine erste Wahl“, begründet Reiss seine Entscheidung für Nordhessen. Hier hat sein älterer Bruder Danny (34) von Dezember 2011 bis April 2013 das blau-weiße Trikot getragen.

Andy, der 30 Jahre alte Verteidiger, hat sechs Länderspiele und 546 DEL-Einsätze für die Scorpions, Augsburg und Wolfsburg bestritten. 2010 wurde er sensationell mit den Scorpions und Trainer Hans Zach deutscher Meister. Geschäftsführer Joe Gibbs setzt große Hoffnungen auf den Routinier, der mit seiner Erfahrung eine Schlüsselrolle im Team übernehmen soll – auch dank läuferischer Klasse und schnellen Aufbauspiels. Huskies-Kader 2017/18 Tor: Markus Keller (bis 2019) Verteidigung: Alex Heinrich, Marco Müller, Mike Little, Andy Reiss (alle bis 2019), Florian Kraus (2018) Angriff: Manuel Klinge (2020), Toni Ritter, Adriano Carciola (beide 2019), Phil Hungerecker, Thomas Merl, Jens Meilleur, Braden Pimm (USA), Lukas Koziol, Patrick Klöpper (alle bis 2018) Trainer: Rico Rossi (bis 2020)

Von Gerald Schaumburg

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