Nun noch die Ausländer: Huskies in Kontakt mit möglichen Kandidaten

Trainer Rico Rossi

Kassel. Keine Lizenz, kein Spieler, kein Trainer – vor gut einem Jahr standen die Kasel Huskies vor vielen Fragezeichen. Wie viel anders steht der Eishockey-Klub heute da:

Hinter dem Zweitligisten liegt eine starke Premieren-Saison in der DEL 2, das alljährliche Sommertheater fällt aus. Stattdessen laufen die Planungen für die neue Spielzeit auf Hochtouren.

Von den 23, 24 Akteuren, mit denen Cheftrainer Rico Rossi in die Saison starten will, steht das Gros bereits fest. 15 Akteure, darunter drei Neuzugänge, haben bislang unterschrieben. Der Stamm ist eingespielt, kennt sich aus der vergangenen Spielzeit, teils sogar noch länger. „Wir haben das gehalten, was wir am Ende der vergangenen Saison versprochen haben. Den Kern des Teams haben wir gehalten. Durch die Kooperation mit den Adlern Mannheim gewinnen wir an Tiefe“, sagt Cheftrainer Rico Rossi.

Er plant mit vier Förderlizenzlern des Deutschen Meisters, sucht dazu noch vier Ausländer. „Wir sind in Kontakt mit Spielern“, erklärt er. Die von der DEL 2 erlaubten vier Kontingentplätze pro Spiel sollen mit Stürmern besetzt werden. „In den Playoffs haben wir gemerkt, dass in der Offensive die Durchschlagskraft in den ersten beiden Reihen gefehlt hat“, erklärt der Coach. Falls finanziell möglich, sei auch die Verpflichtung eines fünften Ausländers denkbar. Überhaupt setzt der 49-.Jährige auf das Prinzip Wettbewerb im Team. Der Erfolg des Vorjahres, als der Aufsteiger als Dritter der Hauptrunde die Playoffs erreichte und im Viertelfinale an Landshut scheiterte, ist die Messlatte für die neue Spielzeit. „Das bringt den Druck für dieses Jahr“, erklärt Rossi.

Er setzt dabei auch auf die Erfahrung seines neuen Co-Trainers Hugo Boisvert, der den nach Straubing abgewanderten Rob Leask ersetzt. Auch Leask kam mit nur fünfmonatiger Erfahrung als Assistenz-Trainer nach Kassel, bildete mit Rossi aber schnell ein eingespieltes Team. Das soll nun auch mit dem Trainernovizen Boisvert gelingen. Dessen fehlende Erfahrung sei kein Thema. „Er will lernen. Ich habe Lust, mit ihm zu arbeiten“, sagt Rossi. In der nächsten Woche ist das nächste Treffen des Trainer-Duos geplant.

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