Er hat am Mittwoch erstmals mit dem Team trainiert

Huskies-Neuzugang Derek DeBlois: „Ich freue mich auf Kassel“

Sie spielen nicht zum ersten Mal in einer Mannschaft: Die Huskies (von links) Jack Downing, Drew MacKenzie, Neuzugang Derek DeBlois und Braden Pimm. Foto: Hedler

Kassel. Er ist gut gelaunt, auch wenn ihm der Jetlag am Nachmittag in den Knochen steckt. Kein Wunder, schließlich ist Derek DeBlois erst am Mittwochmorgen gegen 7 Uhr in Frankfurt gelandet.

„Der Flughafen ist ziemlich groß“, fasst er seine ersten Eindrücke auf deutschem Boden zusammen. Der 25-Jährige ist zum ersten Mal in Europa. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dem Neuzugang der Huskies an diesem Mittwoch aber kaum.

Denn nach der Landung geht es direkt weiter nach Kassel. Zur Eishalle. Zu seiner neuen Mannschaft. Zum ersten Training. Viele Eindrücke prasseln auf ihn ein. Doch der US-Amerikaner ist begeistert. „Die Trainer, meine Mitspieler, der Rest des Teams haben mich super aufgenommen.“

Vor zwei Wochen hatte er Kassel noch gar nicht auf dem Schirm. Dann ging alles ganz schnell. „Vor zehn Tagen gab’s den ersten Kontakt“, sagt er. Es folgten diverse Telefonate – mit Chefcoach Rico Rossi, mit Drew MacKenzie, Jack Downing und Braden Pimm. Sie kennt der Neu-Husky aus der Saison 2014/15, als sie gemeinsam bei den South Carolina Stingrays aufs Eis gingen.

Vorab informiert

„Ich habe auch mit ihnen gesprochen und mich informiert. Drew hat mir Videos von Spielen der Huskies, von den Fans geschickt. Die Stimmung und die Kulisse sind beeindruckend. So etwas habe ich noch nie erlebt.“ Auch Rossi telefonierte viel, informierte sich über den Angreifer. „Er ist technisch und läuferisch stark und kann mehr als einfach nur Tore schießen. Derek passt gut zu uns.“ Das bestätigen MacKenzie und Downing.

Auch sie haben eine hohe Meinung von ihrem Weggefährten. „Derek ist schnell, stark und ein Zwei-Wege-Spieler. Ein echter Allrounder“, sagt MacKenzie, bei dem der Neue zunächst einquartiert wurde. Und Downing berichtet: „Derek war noch nie in Europa und wollte schon im Sommer unbedingt in die DEL. Aber da war er noch nicht fit. Als er jetzt angefragt hat bei den Huskies, konnten wir beiden Seiten den Transfer nur empfehlen.“

DeBlois ist wieder in Form, hat in der laufenden Saison für die Stingrays der East Coast Hockey League in zwölf Spielen 18 Punkte erzielt (10 Tore, acht Vorlagen).

Nicht ohne Grund sagt Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs deshalb: „Derek ist nach seiner Verletzung sehr gut zurückgekommen. Er hat in seinen drei Profijahren bewiesen, dass er ein sehr konstanter Scorer ist.“ In welcher Reihe Coach Rossi seinen Neuzugang einsetzen wird, hat er im Kopf. „Aber das verrate ich natürlich nicht“, sagt der Trainer und lacht.

Entspannt geht es vor der Trainingseinheit am Nachmittag zu. Das Eingewöhnen fällt DeBlois leicht. Das Einleben folgt.

„Ich freue ich auf das, was jetzt kommt. Ich möchte die Sprache lernen, Kassel und Deutschland kennenlernen. Vor allem aber möchte ich mit den Huskies Erfolg haben. Und ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass wir Meister werden.“

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