Eishockey

Huskies-Neuzugang gibt Debüt in Ravensburg: Gedig springt für Dinger ein

Bereit für den Direktschuss: Lois Spitzner erwartet einen Querpass.
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Bereit für den Direktschuss: Lois Spitzner erwartet einen Querpass. Foto: DIETER SCHACHTSCHNEIDER

Ohne den verletzten Derek Dinger, aber mit Neuzugang Curtis Gedig bestreiten die Kassel Huskies heute ihr Auswärtsspiel in der DEL2 bei den Ravensburg Towerstars. 

„Wir sind bereit für das nächste ganz heiße Wochenende.“ Tim Kehler freut sich mit seinen Huskies auf ein doppeltes Kräftemessen mit dem Meister der zweiten Eishockey-Liga. Der Trainer spielt mit den Kasselern zweimal gegen die Towerstars – heute um 20 Uhr in Ravensburg, am Sonntag um 18.30 Uhr in der Eissporthalle.

„Durch unsere Niederlagen in Bad Nauheim und gegen Heilbronn ist es an der Spitze noch enger geworden“, weiß Lois Spitzner. „Aber wir wollen das durchziehen jetzt von der Spitze weg“, beschreibt der Stürmer die Stimmung im Team. „In Ravensburg haben wir nach der 2:5-Niederlage zu Saisonbeginn etwas gutzumachen. Wenn wir es schaffen, an den guten Auftritt beim 7:1 in Bietigheim anzuknüpfen, dann können wir endlich auch auswärts zu mehr Konstanz finden.“

Dazu möchte er selbst gern beitragen. Drei seiner neun Saisontreffer hat der 22-Jährige in den ersten beiden Duellen mit den Towerstars erzielt, „mein Lieblingsgegner sind die Ravensburger deshalb nicht“, erklärt Spitzner lachend. Aber: „Nach fünf Spielen ohne Erfolgserlebnis wird es Zeit, dass ich mal wieder den Weg zum Tor finde.“

Von Trainer Kehler erhält der Jungspund dabei volle Unterstützung. „Es bereitet große Freude, mit Lois zu arbeiten. Er ist ein super Beispiel für einen jungen Spieler, der zu jedem Training bestens vorbereitet ist und immer dazu lernen möchte. Seine Fortschritte sind sehr augenfällig.“ Und: „Obwohl Lois noch so jung ist, kann ich ihn in jeder Spielsituation schon bedenkenlos bringen.“

Curtis GedigWird heuteerstmals spielen

A propos: Sein Debüt im Huskies-Trikot gibt heute Curtis Gedig (28). Der Neuzugang wird einer von sieben Verteidigern sein, da Derek Dinger aufgrund einer „kleinen Verletzung“ (Kehler) ausfällt. Noch nicht fit sind Austin Carroll und Patrick Klöpper, der in Bietigheim kurzfristig erkrankt ausgefallene Alex Karachun dagegen ist wieder dabei. Weitere Veränderungen gibt es nicht.

Denn, so Kehler, „die Mannschaft hat nach Weihnachten den Tritt in den Allerwertesten gebraucht und verstanden“. Zu bequem sei die Truppe gewesen und nicht bereit, in jedem Spiel alles zu geben. „Leider auch gegen Heilbronn, als wir den Fans in der ausverkauften Halle gern ein mitreißenderes Spektakel geboten hätten und einen Auftritt wie dann in Bietigheim.“

Fakt sei, dass beim 2:5 die Falken eben besser waren. Fakt sei aber auch, so Kehler, „dass die Mannschaft bislang 13 von 16 Heimspielen gewonnen hat. Die meisten sehr überzeugend.“ Und so hofft der Trainer, dass die Fans am Sonntagabend zurückkehren in die Halle und seine Huskies mit gewohnter Heimstärke auftrumpfen können. Wie beim 3:1 im ersten Duell.

Foto: Kassel Huskies/JMD Fotografie

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