Kuhn überragt in effektiver Kasseler Truppe

4:0 in Bad Tölz: Huskies ohne Schwachpunkt

(von links) Ryan Olsen, Lois Spitzner und Derek Dinger.
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Torschützen unter sich: (von links) Ryan Olsen, Lois Spitzner und Derek Dinger trafen in Bad Tölz ins Schwarze, außerdem Brett Cameron.

Drei Spiele, drei Siege: In ihrer bayrischen Woche haben die Huskies nicht nur eindrucksvoll ihre Dominanz in der DEL2 bestätigt, sondern am Dienstag mit dem 4:0 in Bad Tölz auch einen weiteren Verfolger deutlich distanziert.

Kassel – Die Kasseler Eishockey-Cracks traten die späte Heimreise entspannt an, auch weil Lois Spitzner nach Schwarz’ Attacke bei einem Aufprall gegen die Bande wohl nur eine leichte Prellung davon trug.

Und: Sie gehen nun am Freitag im Gastspiel bei Schlusslicht Heilbronn mit (mindestens) 15 Zählern Vorsprung ins letzte Hauptrunden-Drittel.

Gegen die Tölzer Minitruppe mit nur fünf Verteidigern und acht Stürmern gerieten die 19 Kasseler Feldspieler – erneut mit Vinny Saponari statt Michi Christ – nur zu Beginn des zweiten Drittels in Gefahr. Aber dank erneut großartiger Paraden von Gerald „Jerry“ Kuhn blieben sie zum sechsten Mal sogar ohne Gegentor. Kuhn bilanziert drei Shutouts wie Huskies-Kollege Leon Hungerecker und Bietigheims Cody Brenner, wehrte diesmal alle 36 und insgesamt 93,43 Prozent aller Schüsse ab und lässt nur 1,89 Gegentore zu pro Spiel.

„Erst haben die Kasseler uns überhaupt keine Torchance gelassen. Als wir dann endlich doch welche bekamen, macht Kuhn den Laden dicht“, klagte der Tölzer Trainer Kevin Gaudet nach der dritten Niederlage im dritten Spiel „gegen eine Huskies-Mannschaft ohne jeden Schwachpunkt“.

Die brannte diesmal kein „spielerisches Feuerwerk“ ab, wie Coach Tim Kehler befand. „Aber wir waren wieder sehr effektiv mit Toren aus drei Reihen und erfolgreich, auch weil Jerry sich gegen die zweitbeste Offensive der Liga noch einmal zur besten Saisonleistung gesteigert hat.“ Ryan Olsen drosch wie Richie Mueller per Direktabnahme in Überzahl den Puck vom linken Bullypunkt zum 1:0 ins Netz. Derek Dinger bestrafte einen Tölzer Fehlpass von der Blauen Linie mit dem 2:0. Sein sechstes Tor schon, nie zuvor in 15 Seniorenjahren traf er häufiger. Auch Spitzner ist nach seinem neunten Treffer zum 3:0 auf Rekordkurs, blieb nur einmal in den letzten acht Spielen ohne Scorerpunkte. Den Schlusspunkt setzte der Mann, der trifft, seitdem Philippe Cornet nicht mehr trifft: Brett Cameron nutzte ein weiteres Tölzer Puckgeschenk unwiderstehlich zum 4:0. Sein fünftes Tor im dritten Spiel! (Gerald Schaumburg)

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