Geburtstagskind Valentin steuert Treffer zum Sieg in Ravensburg bei

Huskies gewinnen Topspiel in Ravensburg 5:3

Husky Eric Valentin in Erwartung eines Bullys im Spiel gegen Weißwasser.
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Torschütze am 24. Geburtstag: Husky Eric Valentin (Mitte). Das Bild entstand im Heimspiel gegen Weißwasser.

Die Kassel Huskies haben die schwere Aufgabe beim Tabellenvierten der DEL2, den Ravensburg Towerstars, letztlich souverän gemeistert und verdient mit 5:3 gewonnen (1:2, 2:0, 2:1).

480 Kilometer Anreise zum Topspiel in der DEL2? Nicht anzumerken. Ein 0:2-Rückstand? Bringt ein Spitzenteam nicht aus der Ruhe. Die Folge? Ein verdienter Auswärtssieg.

Mit Neuzugang Vinny Saponari, dafür ohne die verletzten Corey Trivino und Nathan Burns (Saisonaus) und Michi Christ als überzähligem Ü24-Spieler gingen die Huskies ins Spiel. Von den berühmten schweren Busbeinen war nichts zu merken. Vielmehr hätte gleich die erste Aktion die Führung sein können. Nach 23 Sekunden leitete Ryan Olsen die Scheibe per Rückhand vor dem Tor weiter auf Phil Cornet, doch der scheiterte an Ravensburgs Keeper Olafr Schmidt.

Anders auf der Gegenseite: Einen Scheibenverlust von Denis Shevyrin in der neutralen Zone bestraften die Ravensburger mit einem Zwei-auf-eins-Konter, den Joshua Samanski mit einem Schuss über Jerry Kuhns Schulter mit dem 1:0 abschloss. 68 Sekunden waren da gespielt.

Spulen wir weiter in die 14. Minute: Wieder bekommen die weit aufgerückten Huskies einen langen Pass in den Rücken serviert, diesmal schließt Robbie Czarnik den Zwei-auf-eins-Konter mit dem 2:0 ab. Zwei ärgerliche Fehler in der Rückwärtsbewegung, die den Huskies aber auch eine Lehre sind. Denn sie wiederholen sich nicht.

Ganz im Gegenteil. Denn die defensiven Wackler sind schnell vergessen. Zumal das 0:2 aus Kasseler Sicht ja auch nicht den engen Spielverlauf widerspiegelte. Und so kam, was Huskies-Gegner schon so häufig erlebt in haben in dieser Saison: Der Spitzenreiter kam nicht nur zurück, sondern drehte das Topspiel.

Torgarant Phil Cornet traf auch gegen Ravensburg munter weiter – mit einem Treffer über Schmidts Schulter brachte er die Huskies ins Spiel (8.). Dann bediente Lois Spitzner Eric Valentin, der an seinem 24. Geburtstag nur noch die Kelle hinhalten musste für das 2:2 (26.).

Das 3:2 wiederum zeigte, wie schön und einfach Eishockey sein kann: Brett Cameron passte nach links auf Ryon Moser, der leitete direkt weiter auf Troy Rutkowski, der am langen Pfosten lauerte. Nach Videbeweis bestätigten die Schiedsrichter: Tor und die erstmalige Führung (37.) der Kasseler.

Die zweite Drittelpause? Störte nicht. Stattdessen machten die Huskies auch im Schlussabschnitt einfach weiter im Vorwärtsgang. Zum 4:2 fälschte Cameron einen Schuss Spitzners aus dem Halbfeld ab. Beim 5:2 war Lukas Laub dran, als er in Überzahl einem Schlagschuss Rutkowskis noch eine leichte Drehung mitgab. Dass John Henrion noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieb mit dem dritten Ravensburger Treffer – geschenkt.

SR: Aumüller/Singaitis. Tore: 1:0 (1:08) Samanski, 2:0 (6:12) Czarnik (Driendl, Card), 2:1 (7:27) Cornet (Rutkowski, Laub), 2:2 (25:39) Valentin (Spitzner, Breitkreuz), 2:3 (36:09) Rutkowski (Moser, Cameron), 2:4 (42:40) Cameron (Spitzner, Tramm), 2:5 (48:10) Laub (Olsen, Rutkowski - 5:4), 3:5 (49:16) Henrion (Mayer). Strafminuten: Ravensburg 10 - Kassel 10

(Von Michaela Streuff)

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