13:3-Sieg gegen Timmendorf: Neuformierte Sturmreihen machen's möglich

Alexander Heinrich
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Erzielte gegen Timmendorf vier Tore: Alexander Heinrich.

Timmendorf. „Wir mussten uns etwas einfallen lassen“, sagt Jamie Bartman. Der Trainer der Kassel Huskies stand ebenso wie sein Team am Freitagabend gegen den EHC Timmendorf unter Zugzwang.

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Nach den Pleiten in Duisburg und gegen Halle war vor der Reise zum Timmendorfer Strand am Freitag klar: Eine weitere Niederlage durften die Schlittenhunde sich nicht einfangen. Bartman tat, was Eishockeytrainer in solchen Saisonphasen häufig tun: Er veränderte die Reihen, um neue Impulse zu setzen. Mit durchschlagendem Erfolg: Beim 13:3-Kantersieg zeigten sich die Huskies stürmisch wie lange nicht. Alle drei Angriffsreihen beteiligten sich an der Torflut - die am Sonntag fortgesetzt werden soll, wenn die Norddeutschen zum Rückspiel in der Eissporthalle sind (18.30 Uhr).

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Zum ersten Mal überhaupt in dieser Saison war auch die erste Sturmformation verändert worden. Michi Christ rückte in die zweite Reihe, seinen Platz nahm Christoph Koziol ein. Und bei dem platzte ebenso der Knoten, wie im zweiten Sturm. In dem tat sich vor allem Alexander Heinrich hervor, der gleich vier Tore erzielte. Bartman freute das besonders: „Alex kämpft, er ist immer mit dem Herzen dabei. Aber wir brauchen auch seine Tore.“

Ebenso wichtig wie der gelungene Umbau war aber natürlich der glänzende Start mit drei Trefferen in nicht einmal fünf Minuten. Der ließ bei den Spielern Zentnerlasten fallen. „Die Jungs waren am Boden. Die Niederlagen und vor allem die Verletzungen haben ihnen zugesetzt. Aber dieser Auftritt war ein Sieg für Moral und Selbstvertrauen“, erklärte Bartman.

Keine Wunder, dass die Mannschaft nach Spielende ausgelassen feierte. Und zwar nicht nur mit den eigenen Anhängern. In der bemerkenswert freundschaftlichen Atmosphäre in Timmendorf bedachten auch die Fans der Gastgeber den Sieger mit viel Beifall - so dass sich die Huskies sogar vor dem Block der Beachboys bedankten. Schon während der Partie hatten beide Fanfraktionen immer wieder beteuert: „Wir sind alle Eishockey-Fans.“ Die der Huskies waren an diesem Abend aber natürlich die deutlich glücklicheren Eishockey-Fans.

Von Frank Ziemke

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