Nächste Pflichtaufgabe souverän erledigt

Kassel Huskies siegen 9:2 in Herne

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Spielten gestern wieder gegeneinander: Husky Austin Wycisk (links) und der Herner Dominik Luft.

Herne. Sie haben die nächste Pflichtaufgabe in der Endrunde der Eishockey-Oberliga West souverän erledigt: Die Kassel Huskies setzten sich am Freitagabend beim Liga-Schlusslicht in Herne mit 9:2 (3:0, 0:1, 6:1) durch.

Und weil der bisherige Zweite Hamm zeitgleich mit 0:16 beim Tabellenführer Löwen Frankfurt unter die Räder kam, stehen die Huskies nun wieder auf Rang zwei.

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Das Auswärtsspiel in Herne begann mit rund 20-minütiger Verspätung. Aufgrund einer Vollsperrung auf der A44 hatten die Huskies bei der Anreise im Stau gestanden. Doch gedanklich und körperlich war den Nordhessen bei Spielbeginn davon nichts anzumerken. Im Gegenteil. Stürmer Florian Böhm wurde nach auskuriertem Muskelfaserriss noch geschont, dafür aber meldete sich Verteidiger Gregor Stein nach seinen Leistenproblemen wieder zurück. Ihn schickte Huskies-Trainer Jürgen Rumrich gemeinsam mit Tomas Gulda aufs Eis, Michi Christ verteidigte an der Seite von Alex Engel, während Alex Heinrich mal wieder als Stürmer ran durfte.

Die Huskies begannen druckvoll – und lagen entsprechend schnell nach zehn Minuten mit 3:0 in Front. Austin Wycisk beim 1:0 (5. Minute) und Manuel Klinge (9.) hatten individuelle Fehler in der Herner Hintermannschaft konsequent bestraft, während Artjom Kostyrev eine sehenswerte Kombination seiner Sturmreihe mit Alex Heinrich und Wycisk erfolgreich abschloss (8.). Mit der deutlichen Führung im Rücken schalteten die Huskies im zweiten Drittel einen Gang zurück, gingen viel zu leichtfertig mit ihren Chancen um, ließen Herne zurück ins Spiel kommen. Dieser Schlendrian im Spiel seiner Mannschaft dürfte Jürgen Rumrich jedoch überhaupt nicht gefallen haben, der von seinem Team 60 Minuten lang vollen Einsatz fordert. Entsprechend dürfte deshalb seine Pausenansprache ausgefallen sein, denn ganz anders präsentierten sich die Huskies im Schlussdrittel.

Fünf Minuten reichten aus, um das Kräfteverhältnis auf das Ergebnis zu übertragen: Gleich fünfmal musste der Herner Schlussmann Björn Wolf, der den grippekranken Benjamin Voigt vertrat, zwischen der 46. und 51. Minute hinter sich greifen. Ausdruck einer nun wieder überlegenen Kasseler Mannschaft, die mit den Hausherren in diesen letzten 20 Minuten Katz und Maus spielte.

SR: Daniels (Gelsenkirchen), Z: 946,

Tore: 0:1 (4:52) Wycisk (Heinrich), 0:2 (7:58) Kostyrev (Wycisk, Heinrich), 0:3 (8:02) Klinge, 1:3 (28:59) Rumpel (Svejda), 1:4 (45:29) Snetsinger (Doyle), 1:5 (46:09) Heinrich (Wycisk), 1:6 (46:47) Pohanka (Schwab, Klinge), 1:7 (48:51) Schwab, 1:8 (50:31) Heinrich (Kostyrev, Wycisk), 1:9 (56:19) Snetsinger (Billich - 5:4) 2:9 (56:46) Lieberle (Hauptig)

Strafminuten: Herne: 12, Kassel 20

Von Klaus Schulze

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