Eishockeyteam feiert 12:1-Sieg in Krefeld – Klinge und Albrecht je dreimal erfolgreich

12:1 - Spitzenreiter Huskies schlagen Krefeld

Brachte die Huskies früh in Führung: Manuel Klinge (links). Archivbild: Schachtschneider

Krefeld. Auch im dritten Spiel der Oberliga-Endrunde West sind die Huskies nicht gefordert worden. Am Freitag in Krefeld stand schon frühzeitig fest, welches Team als Sieger das Eis verlassen würde:

Und schließlich feierten die Huskies einen nie gefährdeten 12:1 (5:1, 0:0, 7:0)-Erfolg, der ihnen die Tabellenführung einbrachte.

Wieder war der erste Kasseler Torschuss gleich ein Treffer, denn nach nur 70 Sekunden hatte Manuel Klinge seine Mannschaft mit 1:0 in Führung gebracht. Anschließend waren die Bewegungen der Kasseler Spieler meistens zu schnell für die behäbigen Krefelder, sodass weitere Treffer die logische Folge des ungleichen Duells waren. Besonders bemerkenswert war im einseitigen ersten Drittel noch der Treffer zum 5:0 für die Huskies, denn Artjom Kostyrev war erfolgreich, obwohl die Kasseler Mannschaft in Unterzahl agieren musste, weil Semen Glusanok auf die Strafbank geschickt worden war.

Auf der anderen Seite musste Kassels Torwart Benjamin Finkenrath nur einmal ernsthaft eingreifen. Das war in der vierten Minute, als der Schlussmann bei einem Schuss von Grein auf der Hut war. Gegen Greins Treffer zum 1:5 kurz vor dem Ende des ersten Drittels aber war Finkenrath machtlos.

Im zweiten Drittel ließen es die Huskies ruhiger angehen, sodass die wenigen Zuschauer einen fast ereignislosen Spielabschnitt sahen. Jetzt kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel, standen in der Abwehr sicherer und agierten auch in der Offensive geschickter.

In der 25. Minute hatte Finkenrath Glück, dass ein Schuss Greins am Pfosten landete, aber gegen Ende des Drittels hätten auch die Huskies einen Treffer erzielen können. Zunächst parierte Krefelds Torwart Patrick Vetter einen Schuss des Kasseler Verteidigers Daniel Willaschek, und schließlich war Vetter auch auf dem Posten, als sich Doyle bei einem Alleingang durchgesetzt hatte.

Im Schlussdrittel aber drehten die Huskies wieder mächtig auf und ließen ihrem Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance. Die Treffer sieben, acht, neun und zehn fielen innerhalb von nur vier Minuten.

Schiedsrichter: Krahwinkel (Krefeld) - Zuschauer: 120

Tore: 0:1 (1:10) Klinge (Valenti, Christ), 0:2 (7:10) Albrecht (Kreuzer, Kostyrev), 0:3 (9:47) Snetsinger (Doyle, Schwab), 0:4 (15:25) Klinge (Valenti, Christ). 0:5 (19:08) Kostyrev (Valenti, Heinrich - 4:5), 1:5 (19:25) Grein (Klein, Schaub - 5:4), 1:6 (40:54) Klinge (Sikora, Christ), 1:7 (43:50) Christ (Heinrich), 1:8 (45:59) Doyle (Schwab,Reiss), 1:9 (46:45) Albrecht (Kreuzer, Engel), 1:10 (47:55) Valenti (Sikora, Albrecht - 5:4), 1:11 (53:07) Kreuzer (Albrecht,Engel, 1:12 (59:18) Albrecht (Snetsinger - 5:4)

Strafminuten: Krefeld: 6 - Kassel: 4

Von Frank Langen

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