Warum Deutschlandcup-Pause recht kommt

Huskies in Sorge um Klinge: Kapitän fällt weiter auf unbestimmte Zeit aus

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Wie geht es dem Kapitän? Manuel Klinge war im Derby in Bad Nauheim die Kniescheibe herausgesprungen.

Kassel. Die nächsten zwei Wochen kommen für einige Huskies gerade recht. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Kapitän klinge noch länger ausfällt.

Weil die deutschen Topligen Anfang November wegen des Deutschlandcups traditionell eine Spielpause einlegen, können die angeschlagenen Spieler die Zeit nutzen, um wieder auf die Beine zu kommen. Denn gleich mehrere Leistungsträger sind angeschlagen. Ein Überblick.

Manuel Klinge

Um ihn machen sich die Huskies richtig Sorgen. Im kleinen Hessenderby in Bad Nauheim am 8. Oktober war dem Kapitän im zweiten Drittel die Kniescheibe herausgesprungen. Seitdem fehlt er seiner Mannschaft. Zunächst hatte es geheißen, Klinge falle sechs bis zwölf Wochen aus. Der Optimismus einer raschen Genesung des 33-Jährigen scheint aber dahin. Trainer Rico Rossi drückt das so aus: „Es sieht nicht gut aus für Manu.“ Was das konkret bedeutet, ließ er offen. In den nächsten Tagen stehen offenbar weitere Untersuchungen und womöglich eine OP an.

Thomas Merl

Eine gewisse Parallele gibt’s zwischen Klinge und Thomas Merl. Denn den Center erwischte es ebenfalls Ende des zweiten Drittels – wenn auch in einer anderen Partie und deutlich später als Klinge. Am 27. Oktober im Heimspiel gegen Ravensburg wurde Merl von einem Puck am Kopf getroffen. Auch diese knöcherne Verletzung entpuppte sich als schwerwiegender als gedacht. Rossi erklärt: „Thomas Merl wird uns vier weitere Wochen fehlen.“ Heißt: Anfang Dezember können die Huskies mit einer Rückkehr ihrer Nummer 23 rechnen.

Braden Pimm

Auch den Goldhelm der Huskies hat es erwischt. Das erste Tor hatte Braden Pimm im Fallen für Evan McGrath aufgelegt – und war danach unglücklich gegen die Bande geprallt. Mit schmerzverzerrtem Gesicht verließ der Kanadier das Eis und kehrte nicht mehr zurück. Die Gerüchteküche brodelte – unter anderem wurde spekuliert, Pimm habe sich das Steißbein gebrochen. Entwarnung gab’s noch am selben Abend: „Das ist nichts Schlimmeres. Ich hätte auch weiterspielen können, wäre allerdings viel langsamer gewesen. Wir sind auf Nummer sicher gegangen und deshalb bin ich draußen geblieben“, erklärte Braden Pimm.

Mike Little

Der US-Verteidiger verpasste angeschlagen die vergangenen Partien. Nun aber gibt’s auch bei ihm grünes Licht: „Er hätte gegen Bayreuth sogar spielen können“, sagte Rossi, der sich trotzdem dafür entschied, den 29-Jährigen zu schonen.

Immerhin: Die Huskies haben die Ausfälle ihrer Topleute gut kompensiert, wie sie mit dem 7:1 in Dresden am Freitag und dem 4:3 nach Verlängerung am Sonntag bewiesen haben. „Es fehlen Leistungsträger. Trotzdem hat die Mannschaft gute Wege gefunden, das aufzufangen“, lobte Rossi sein Team.

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