Auch Hungerecker bleibt 

Huskies: Torhüter Kuhn verlängert

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Bleibt ein Husky: Jerry Kuhn

Gute Nachrichten sind derzeit rar. Da kommt diese von den Huskies gerade recht: Torwart Gerald „Jerry“ Kuhn hat seinen Vertrag beim Kasseler Eishockey-Zweitligisten um eine weitere Saison verlängert.

Damit steht das Torhütergespann fest. Jerry Kuhn: „Die Entscheidung war nicht schwer. Zwar hat mir mein Berater gesagt, dass es Interesse von anderen Vereinen gab. Aber die Huskies sind der Klub, bei dem ich sein will“, erklärt Kuhn. 

„Auch meine Frau Amanda fühlt sich hier sehr wohl, sie mag ihre Arbeit. Es war auch eine Entscheidung, die wir als Familie getroffen haben.“ Tochter Andi (4) und Sohn Brixen (2) komplettieren die Kuhns. Hinzu kommt: „Am Ende der nächsten Saison ist der Aufstieg wieder möglich. Das ist eine großartige Gelegenheit. Joe Gibbs und Tim Kehler haben bekräftigt, dass sie dieses Ziel erreichen wollen. Und dabei will ich helfen.“ 

Der 33-Jährige, der zum Jahresbeginn 2019 aus Wolfsburg im Tausch gegen Marcel Melichercik gekommen war, hat bislang 48 Spiele im blau-weißen Trikot bestritten. Der aus Southgate (Missouri) stammenden Amerikaner mit deutschem Pass ist einer der drei Toptorhüter in der DEL2. Mit einer Fangquote von 91,5 Prozent ist er die Nummer zwei der Liga hinter dem Freiburger Ben Meisner (92,15) und gleichauf mit dem Bad Nauheimer Felix Bick. 

Sogar top ist „Kuuuuhn“ bei einem Schnitt an Gegentoren pro Spiel von 2,39. „Für uns war das eine wichtige Personalie“, sagt Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs. Ähnlich äußert sich Trainer Tim Kehler: „Jerry gibt uns nicht nur die Chance, jedes Mal zu gewinnen, wenn er spielt, sondern gibt seinen Vorderleuten die nötige Sicherheit. Außerdem ist er ein Führungsspieler.“ Leon Hungerecker: Er hatte bereits im Vorjahr bis 2021 unterschrieben. Hungerecker, der am 3. April 22 wird, zählt ebenfalls zu den Besten der DEL2, auch wenn seine gute Fangquote von 89,81 Prozent etwas schwächer war als im Vorjahr (92,5%). 

Zwei Ex-Frankfurter nach Kassel?: Gerüchten zufolge sind die Huskies an der Verpflichtung von zwei Ex-Frankfurtern interessiert, die zuletzt in Weißwasser spielten und 2016/17 Meister waren mit den Löwen: Neben Verteidiger Joel Keussen (28) lässt vor allem der Name Clarke Breitkreuz aufhorchen. Der deutsch-kanadische Stürmer (28) war von 2013 bis 2018 am Main. Den Huskies ist er – ebenso wie Bruder Brett (Bietigheim) – als nickeliger Derbygegner in unguter Erinnerung.

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