Wolfsburg statt Mannheim?

Huskies und Grizzlys im Gespräch über neue Kooperation

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Rico Rossi

Kassel. Schon im Februar war es ein Thema, jetzt wird es konkret: Die Kassel Huskies verhandeln mit dem DEL-Klub Grizzlys Wolfsburg über eine Kooperation. „Ja, wir sind in Gesprächen“, bestätigte Trainer Rico Rossi.

Aktualisiert um 18.11 Uhr - Er gehe davon aus, dass sich der bisherige Partner Mannheim mit seiner neuen Führung eher anders orientieren werde. „Und Wolfsburg ist eine sehr interessante Alternative – sportlich, geografisch und auch wegen der gemeinsamen guten Beziehungen mit Sponsor VW.“ 

Einschätzungen Rossis, die nahezu wortgleich auch in der VW-Stadt zu hören sind. „Es würde mich freuen, wenn wir uns mit den Huskies einig werden. Wir haben erste gute Gespräche aufgenommen“, sagte Manager Karl-Heinz („Charly“) Fliegauf. Und betont: „ Verteidiger Kevin Maginot war nie ein Thema bei uns und ist es auch jetzt nicht. Genauso wenig wie Evan McGrath. Wir haben keinen Kasseler auf der Liste.“ 

Wolfsburg statt Mannheim also offenbar für die Huskies. Bei den Adlern hat die neue Führung mit Coach Pavel Gross (zuvor Wolfsburg), Co-Trainer Mike Pellegrims (Düsseldorf, früher Kassel) und Sportmanager Jan-Axel Alavaara 13 Spieler aussortiert. Die Adler tendieren offenkundig zum näheren Heilbronn als neuem (alten) DEL2-Partner statt Kassel. 

In der Kurpfalz war gestern keine Stellungnahme zu erhalten. Der Heilbronner Falken-Manager Attila Eren indes erklärte: „Wir sind über all die Jahre mit Mannheim in Kontakt geblieben. Aber wir können uns als Partner nur anbieten, die Adler allein entscheiden, mit wem sie kooperieren.“ Zurück zu den Huskies. Sie verlieren mit Kevin Maginot (23), der nicht mehr ins Förderlizenz-Kontingent fallen wird, und John Rogl (21, Augsburg?) zwei Talente in die DEL. Mit Maginot habe es keine Gespräche gegeben, sagt Trainer Rossi. Einen Verbleib des Spielers in Kassel sieht auch Maginots Berater Klaus Hille eher nicht.

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