Er bleibt bis zum Ende der Eishockey-Saison 2019/20

Rico Rossi verlängert als Huskies-Trainer: "Aufstieg wäre mein Traum"

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Bleibt bei den Kassel Huskies: Trainer Rico Rossi.

Kassel. Auch Huskies-Cheftrainer Rico Rossi bleibt an Bord: „Ich habe für drei weitere Jahre unterschrieben“, sagt der Coach, der seit 2014 die Huskies betreut.

-- Aktualisiert am Sonntag, 17.30 Uhr --

Nachdem der 51-Jährige in den vergangenen Spielzeiten jeweils Jahresverträge unterzeichnet hatte, ist dies nun der erste über einen längeren Zeitraum.

Die Unterschrift 

Die Entscheidung sei einfach gewesen. Denn: „Ich habe einen super Arbeitgeber mit den Huskies, mit Joe Gibbs und der Familie Kimm. Die Bedingungen sind optimal, um erfolgreich zu arbeiten. Mehr kann ein Trainer nicht verlangen. Außerdem war ich immer langfristig an einem Ort und sehe hier in Kassel die Gelegenheit, mit den Huskies etwas aufzubauen“, begründet Rossi seine Entscheidung. Ähnlich sieht das Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs. Er erklärt: „Rico ist eine Schlüsselperson für uns. Er hat mit uns die Meisterschaft gewonnen und gezeigt, dass wir in die richtige Richtung gehen. Er ist ein akribischer Arbeiter, analysiert alles, gibt dem Verein die Möglichkeit, erfolgreich zu sein. Noch dazu stehen die Spieler hinter ihm und er ist ein positiver Mensch. Alles, was man in einem Trainer braucht, bringt er mit. Warum sollten wir etwas ändern?“

Vor drei Jahren, nach dem Aufstieg in die DEL 2, heuerte Rossi als Chefcoach in Kassel an, wurde 2016 Meister und scheiterte mit den Huskies in der abgelaufenen Spielzeit im Playoff-Halbfinale am neuen Champion Frankfurt. Der Italo-Kanadier ist ohnehin kein Freund von jährlichen Wechseln. Seit 2002 hatte er lediglich drei Arbeitgeber: die Adler Mannheim als Assistenztrainer in der DEL, die Heilbronner Falken als Cheftrainer sowie kurzzeitig als Manager in der Oberliga und DEL 2, und nun die Huskies.

Die Kaderplanung 

Derzeit führt das Duo Rossi/Gibbs viele Gespräche, um 2017/18 eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen zu schicken. „Wir sind in den Gesprächen weit fortgeschritten. Auch von Sponsoren gibt es viele positive Rückmeldungen“, zieht Gibbs eine Zwischenbilanz. Nachdem der Cheftrainer unterschrieben hat, soll zeitnah nun die Frage nach seinem Assistenten geklärt werden. Bislang war das Hugo Boisvert. „Logisch sind wir daran interessiert, dass er bleibt“, sagt Gibbs. Bis Ende Mai, so hofft Rossi, soll auch der Großteil der neuen Mannschaft feststehen. Im Fokus: der Neuaufbau der Defensive. Geplant ist die Verpflichtung von drei weiteren Verteidigern, die „weniger über Kampf, als über Technik die Angreifer im Aufbauspiel unterstützen“, wie Rossi erklärt. Mit Blick auf die Besetzung der drei Kontingentstellen neben Braden Pimm hält sich der Trainer bedeckt, sagt aber: „Ich wünsche mir einen richtigen Center. Keinen Flügelstürmer, der auch als Regisseur aushelfen kann, sondern einen richtigen Center.“ Vom Spielertyp also einer wie Mike Collins.

Die Talente 

Insgesamt sollen die Huskies in der kommenden Saison jünger werden. Ein neuer Schwerpunkt seiner Tätigkeit werde dabei die verstärkte Arbeit mit dem eigenen Nachwuchs werden, kündigt Rossi an. „Wir wollen den Talenten aus der DNL2 eine Perspektive in der ersten Mannschaft geben. Wir sind dabei, das mit den Nachwuchs-Coaches um Jürgen Trattner zu erarbeiten. Das ist ganz wichtig für uns.“ Das sind zunächst einmal die Aufgaben bis zum Aufgalopp im August. Und langfristig soll dann noch etwas Größeres in Kassel Realität werden, das Rossi so formuliert: „Mit den Huskies in die DEL aufzusteigen, das wäre mein Traum.“

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