Schneechaos sorgte für Verspätung

Bittere Niederlage: Huskies verlieren gegen Dresdner Eislöwen 3:4

Traf zum zwischenzeitigen 1:1 für die Huskies: John Zeiler. Foto:  Schachtschneider

Dresden. Dem furiosen vergangenen Wochenende in der DEL2 folgte am Freitagabend die Ernüchterung.

Die Kassel Huskies haben bei den Dresdner Eislöwen eine 3:4 (1:1, 0:2, 2:1)-Niederlage kassiert.

Damit steht der Eishockey-Zweitligist am Sonntag ein wenig unter Druck, wenn er in Ravensburg antritt und den Vorsprung in der Tabelle verteidigen will.

Die Partie in Dresden begann mit fast anderthalbstündiger Verspätung. Denn wie viele andere Autofahrer wurden auch die Kasseler Eishockeyspieler auf ihrem Weg nach Dresden von Schnee, Glätte und den daraus resultierenden Staus auf der Autobahn A7 ausgebremst. Als es dann endlich um 20.48 Uhr in der EnergieVerbund Arena losging, war den Gästen die Reisestrapazen aber nicht anzumerken. Nach anfänglichem Abtasten entwickelte die Mannschaft von Trainer Rico Rossi mehr Druck und mehr Zug zum Tor - nennenswerte Chancen sprangen aber nicht dabei heraus.

Auch die Eislöwen investierten nun mehr und gingen durch Florian Lüsch in Führung (9. Minute). Davon ließen sich die Gäste aber nicht schocken und schlugen in Person von John Zeiler zurück (12.). Ausgerechnet Zeiler, der in den 13 Spielen zuvor nur einmal getroffen hatte. 1:1 also - und die Partie wurde zusehends zerfahrener. Laufintensiv zwar, es ging hin und her, aber arm an Höhepunkten.

Aus Sicht der Eislöwen gab es aber gleich einen zu Beginn des zweiten Drittels, als Ex-Husky Petr Macholda Nutznießer eines Dresdner Überzahlspiels war (22.) - Kassels Torwart Mika Järvinen hatte wegen Tor-Verschiebens eine Zwei-Minuten-Strafe kassiert. Und die Gastgeber legten sogar noch einen nach. Carsten Gosdeck erhöhte auf 3:1 (31.).

Von den Huskies kam im Mitteldrittel nicht viel. Das änderte sich in den letzten 20 Minuten. Daniel Schmölz ließ mit seinem Treffer zum 2:3 (44.) Hoffnung aufkeimen. Allerdings fehlte den Nordhessen ein wenig die Durchschlagskraft, und sie wirkten nicht ganz so fit. Jonas Schlenker markierte schließlich das 4:2 für die Eislöwen (49.). Immerhin kamen die Huskies erneut zurück, abermals traf Schmölz (51.) und sorgte für ein bisschen Restspannung. Aber der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen.

Schiedsrichter: Bidoul (Sonthofen). Zuschauer: 2821 Tore: 1:0 (8:56) Lüsch ( Schlenker, Boisvert), 1:1 (11:03) Zeiler (Flache), 2:1 (21:02) Macholda (Tuominen - 5:4), 3:1 (30:29) Gosdeck (Kruminsch), 3:2 (43:50) Schmölz (Collins), 4:2 (48:02) Schlenker, 4:3 (50:24) Schmölz (Carciola - 5:4) Strafminuten: Dresden 10, Kassel 12 +10 Flache

Von Paula Keller

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