Heute kommt Kaufbeuren

Kassel Huskies vor Spiel gegen Kaufbeuren: Mit Papa Reiss und Oktoberfest

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Fit und noch dazu frischgebackener Papa: Verteidiger Andy Reiss.

Wenn die Huskies Freitagabend Kaufbeuren empfangen, dann hoffen sie auf ähnlich ausgelassene Stimmung wie beim Oktoberfest in München. Denn ein Oktoberfest steigt auch in der Eishalle. 

Er dürfte mit ganz besonderem Schwung die nächsten Aufgaben in der DEL2 angehen: Andy Reiss. Nicht nur, weil der Verteidiger endlich seine Erkältung auskuriert hat und wieder fit ist. Sonern vielmehr, weil er am Mittwoch zum zweiten Mal Papa geworden ist: Tochter Mila erblickte in Hannover das Licht der Welt. Und klar, dass sich darüber nicht nur die große Schwester Amy mächtig freut.

Während seine Familie noch in der niedersächsischen Landeshauptstadt bleibt, geht Reiss schon heute wieder aufs Eis. Ab 19.30 Uhr empfangen die Huskies den ESV Kaufbeuren (wir berichten live im Ticker und im Radio), am Sonntag geht’s für die Kasseler dann in den Osten. Sie sind zu Gast bei den Dresdner Eislöwen (16 Uhr). 

• Die Lage bei den Huskies: Hat sich bei den Kasselern etwas entspannt. Zum einen, weil sich Reiss zurückgemeldet hat und nach der Geburt sicherlich doppelt motiviert sein dürfte. „Er ist sehr wichtig nicht nur in der Defensive, sondern auch in der Offensive“, erklärt Chefcoach Rico Rossi. Der 32 Jahre alte Verteidiger ist einer, der auch mal energisch den Vorwärtsgang einschaltet und als Impulsgeber und Aufbauspieler gesucht wird. Ein Tor und zwei Vorlagen sind ihm in bisher acht Saisoneinsätzen gelungen. Hoffnung besteht auch bei Mike Little. „Er hat jeden Tag trainiert. Ob er spielen kann, entscheiden wir heute kurz vor dem Spiel“, sagt Rossi. 

Als Aushilfsverteidiger stünde sonst sicherlich erneut Michi Christ bereit. Apropos kurzfristig: Das gilt auch mit Blick auf die Einsätze der Wolfsburger Förderlizenzler. Zwar haben Eric Valentin und Valentin Busch mit den Huskies trainiert. Ob sie aber heute Abend auch fürs Spiel zur Verfügung stehen, entscheidet sich ebenfalls kurzfristig. Das Problem: Der niedersächsische Kooperationspartner aus der DEL kämpft mit Verletzungssorgen.

• Die Lage beim Gegner: Kaufbeuren, Playoff-Halbfinalist der vergangenen Saison, schickt sich an, an die starke letzte Spielzeit anzuknüpfen. Elf Spiele – und damit eins mehr als die Kasseler – haben die Joker aus dem Allgäu absolviert. Mit einer Ausbeute von 20 Punkten stehen sie auf Rang vier der DEL2, stellen mit 45 Toren die drittgefährlichste Offensive. Allein acht Treffer (plus zehn Vorlagen) gehen dabei auf das Konto von Goldhelm Sami Blomqvist. Torhüter Stefan Vajs zählt nicht nur Huskies-Coach Rossi zu einem der besten der Liga. 

Der Trainer sagt außerdem: „Kaufbeuren gehört unter die Top vier. Noch dazu hat der ESV mit Andreas Brockmann einen klasse Trainer.“ Aufhorchen ließen die Allgäuer mit drei hohen Heimsiegen (7:3 Bad Nauheim, 7:2 gegen Heilbronn, 6:2 gegen Crimmitschau). Zuletzt verloren sie 1:2 in Dresden.

UND AUSSERDEM: 

Das Heimspiel der Huskies steht heute unter dem Motto: Oktoberfest. Dabei gilt: Wer ein Dirndl oder eine Lederhose im Schrank hat, der kann sie zum Besuch der Eissporthalle tragen. Der Wunsch der Kassel Huskies: „Es wäre klasse, wenn möglichst viele Fans in Trachten kommen“, sagt Christoph Steinbach, Leiter Kommunikation und Medien. Für die Fans gibt’s einige bayrische Programmpunkte – angelehnt ans Oktoberfest: 

  • Das Speise- und Getränkeangebot wird um Leberkäsebrötchen und original bayrisches Festbier erweitert 
  • Preise winken beim Duell zwischen Kasseler und Kaubeurener Fans. Disziplinen: u.a. Maßkrugstemmen und Kuhmelken 
  • Nach dem Spiel steigt in der Championsbar eine Oktoberfestparty mit DJ

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