Analyse der nächsten Gegner

Huskies wollen Verfolger Ravensburg und Kaufbeuren auf Distanz halten

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Der mit dem Puck tanzt, ist krank: Ein Einsatz von James Wisniewski heute in Ravensburg ist fraglich.

Kassel. Die Huskies sind am heutigen Mittwoch zu Gast in Ravensburg. Um 20 Uhr geht es ebenso wie am Freitag auf eigenem Eis gegen den Siebten aus Kaufbeuren (19.30 Uhr) darum, Verfolger auf Distanz zu halten.

Das Sorgenkind

Ausgerechnet der Mann, der in diesen Tagen für den meisten Gesprächsstoff sorgt, droht auszufallen: James Wisniewski ist erkältet, hat gestern das Training verpasst und war auch für ein Interview nicht zu erreichen. Der Kasseler Mann für Pyeongchang hat offenbar so viele Glückwünsche zur Olympia-Nominierung erhalten, dass sogar die Mailbox seines Handys überfüllt abgeschaltet hatte.

Das Personal

„Wenn James spielen kann, dann sind wir bis auf Manu Klinge komplett“, sagte Coach Rico Rossi gestern nach einem 90-Minuten-Training. Aber selbst wenn „Wiz“ fehlen sollte, stehen sieben Verteidiger und zwölf Stürmer bereit.

Die Torflaute

Zwei Treffer nur in den beiden letzten Spielen waren zu wenig, um zwei Nullnummern zu vermeiden. Sorgen aber bereitet dies dem Trainer nicht. „Wir haben die drittbeste Offensive der Liga und spielen auch jetzt genügend klare Torchancen heraus. Da müssen wir nicht Grübeln, weil es zweimal in nur 48 Stunden nicht so gut geklappt hat.“ Personelle Änderungen jedenfalls gab es gestern im Training (noch) nicht.

Der Gegner

Das Heimspiel gegen Ravensburg wurde nach 0:2-Rückstand und drei Toren von der 57. bis zur 59. Minute mit 5:3 gewonnen. „Und auch diesmal erwartet uns ein heißer Tanz“, sagt Rossi vor dem Wiedersehen mit den Ex-Huskies Carter Proft, Sören Sturm und Jimmy Hertel, „die Towerstars sind viel besser und talentierter als ihr Tabellenplatz aussagt.“ Nach dem enttäuschenden zehnten Rang im Vorjahr und dem Preplayoff-K.o. gegen Freiburg wurde das Team auf zehn Position verändert. Der aus Brünn in Tschechien stammende Trainer Jiri Ehrenberger (62) setzt auf viele Spieler mit osteuropäischer Ausbildung. Läuferisch und technisch sind Just (17 Tore), Svoboda (15), Zucker (14), Lapsansky (12), Kruminsch (9) und Slavetinsky (6) top, hinzu kommen robuste, kampfstarke Nordamerikaner wie Proft und Brian Roloff.

Die Alternative

James Wisniewski wird den Huskies mindestens im Februar fehlen. Ob und wann er nach Kassel zurückkehren wird, ist derzeit offenbar völlig offen. „Natürlich werden wir uns für alle Fälle vorbereiten“, sagte Trainer Rico Rossi gestern. „Dazu gehört auch, dass die Verpflichtung eines weiteren Ausländers als Vertretung oder Ersatz für Wiz natürlich ein Thema für uns ist.“

Die Wechselfrist für Spieler endet am 31. Januar.

Das Programm

Abgeschlossen wird die aktuelle Terminhatz der Huskies am Sonntag um 18.30 Uhr mit der Partie in Bad Nauheim – dem dritten Spiel in nur fünf Tagen. Danach folgen dann zumindest zwei „normale“ Wochen ohne Dienstagsspiele für die Kasseler.

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