Kasseler nach Eishockey-Gala gegen Duisburg nun am Freitag gegen Unna

Nach Eishockey-Gala: Huskies fit für die Zwischenrunde

Kassel. Der Ausklang hatte alles, was so ein Jahresabschluss im Eishockey braucht: ein Sieg der Kassel Huskies. Einer, der das zum ersten Mal erlebte, war Christoph Koziol:  „Das war überragend, vor dieser Kulisse spielen zu dürfen. Das ist eine Ehre für mich“. Der Neuzugang soll nun auch am Freitag auflaufen.

Koziol war beim Gang in die Kabine nach dem souveränen 4:1-Erfolg gegen die Füchse Duisburg restlos begeistert: Eine fantastische Stimmung samt Ehrenrunde, Raupe, La Ola und einem Dankesplakat der Mannschaft an ihre Fans „für die tolle Unterstützung“. Und eine mit 5346 Zuschauern angesichts der sportlichen Bedeutungslosigkeit der Partie geradezu bombastisch gefüllte Eishalle.

Christoph Koziol

Der in Rosenheim geborene Neuzugang aus Dortmund hatte bei seinem Debüt eine absolut überzeugende Leistung geboten, obwohl er zuvor erst zweimal mit seinem neuen Team trainieren konnte. An seiner Seite blühte vor allem der nach seiner Verletzung zurückgekehrte Artjem Kostyrev mit zwei Treffern regelrecht auf. Weil auch die beiden anderen Debütanten Daniel Reiss und Marek Vorel solide Auftritte hinlegten, scheinen die Schlittenhunde vor der am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen Unna-Königsborn beginnenden Zwischenrunde personell deutlich besser und breiter aufgestellt als in der Vorrunde.

Trainer Jamie Bartman war die Vorfreude dann auch bereits direkt nach der Schlusssirene anzumerken. „Ich bin sehr zufrieden mit der Vorrunde. Wir haben viel mehr Siege eingefahren, als ich erwartet habe“, sagt er. Und: „Jetzt freue ich mich auf die Zwischenrunde. Das wird ein ganz heißer Tanz um die ersten vier Plätze.“

Zwei Tage bekamen seine Spieler zum Jahreswechsel frei. Heute beginnt dann die kurze, aber intensive Vorbereitung. „Wir müssen die Neuen jetzt ganz schnell integrieren“, erklärte Bartman. Gegen Duisburg hatte ihm vor allem die hohe Zahl an Strafzeiten nicht gefallen. Allerdings: Nur in diesen Unterzahl-Situationen geriet seine Mannschaft auch ernsthaft unter Druck. Während die Huskies vorsichtig einen Platz unter den ersten vier als nächstes Etappenziel ausgeben, sieht Duisburgs Trainer Franz Fritzmeier die Kasseler deshalb auch in einer ganz anderen Rolle. „Wir haben hier heute den Topfavoriten der Liga gesehen“, erklärt er, „Kassel war für mich der stärkste Gegner der Vorrunde.“

Christoph Koziol, der vom Vorrunden-Primus Dortmund gekommene Neu-Husky, wollte da nicht nachstehen. Seine klare Aussage: „Ich bin hierher gekommen, weil ich mit den Huskies aufsteigen will.“

Von Frank Ziemke

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