Huskies-Torhüter Benjamin Finkenrath trägt neuen Helm in Vereinsfarben

Schlicht und chic: Der neue Helm von Huskies-Torhüter Benjamin Finkenrath ist ein Bekenntnis zum Verein.

Kassel. Er bekennt Farbe. Ziemlich deutlich. Benjamin Finkenrath hat einen neuen Helm. Und das ist ein wahrer Hingucker. Der Torhüter des Eishockey-Oberligisten Kassel Huskies gibt mit seinem Kopfschutz ein klares Bekenntnis zu seinem neuen Klub ab.

Auf Stirn und Helmdecke prangt das Logo mit Huskies-Kopf und Schriftzug des Vereins. An den Seiten ist nochmals der Kopf eines Schlittenhundes zu sehen, am Hals sein Spitzname: Finke. Und weil Eishockey-Helme häufig auch eine kleine Geschichte erzählen, ziert die Rückseite die Skyline von Köln – dort, wo der 26-Jährige aufgewachsen ist.

Zum Vergleich: Martin Fous, in der vergangenen Saison die Nummer eins im Kasten der Huskies, trug einen überwiegend schwarzen Helm mit einer Spielkarte auf der Stirn, auf der sich eine knapp bekleidete Frau räkelte.

„Das wäre nichts für mich“, sagt Finkenrath und lacht. „Wenn ich für einen Verein spiele, dann muss man das auch sehen. Die Huskies haben schon viel für mich getan, das Helmdesign ist ein kleiner Anfang, für mich zu zeigen, wozu ich gehöre.“ Eigentlich hätte er gern auch noch den Herkules auf der Maske verewigt, doch der passte farblich nicht ins Konzept.

Benjamin Finkenrath

„Ich mag die Farben Blau und Weiß, die lassen sich super mit ein wenig Rot kombinieren“, erklärt der Torhüter, der vor allem die ebenfalls schlicht und mit Sehenswürdigkeiten versehenen Helme von NHL-Schlussmann Henrik Lundqvist mag, der für die New York Rangers spielt.

Entworfen hat Finkenraths neuen Kopfschutz der Duisburger Jens Peifer mit seiner Agentur The Grafixer, der schon seit vier Jahren die Helme des Torhüters verschönert. Im Juni habe ihn Finkenrath angesprochen, dann sei alles relativ zügig gegangen, erzählt der 42-Jährige. „Wir haben über meine Wünsche gesprochen, dann hat er losgelegt“, sagt Finkenrath. 20 Arbeitsstunden stecken in dem Design.

Viele Arbeitsschritte waren nötig, bis der Helm so aussieht, wie er es nun tut. Das weiße Original hat Peifer zunächst in die Originalteile zerlegt, dann abgeschliffen. Mit Folien und viel Handarbeit kamen schließlich die Motive hinzu. „Blitze und Lichtreflexe beispielsweise tragen wir manuell auf“, erklärt der gelernte Mediendesigner. Am Ende kam dann Klarlack drüber, das Design wurde so quasi versiegelt. Wert: rund 1500 Euro.

Schrammen, die der Helm während der Saison abbekommt, werden erst nach dem Ende der Spielzeit ausgebessert. Und im kommenden Jahr gibt’s dann einen neuen Kopfschutz. Zunächst einmal freut sich Finkenrath aber einfach nur und urteilt: „Auch wenn man es immer über einen neuen Helm sagt: Aber das ist wirklich die schönste Maske, die ich bisher hatte.“

Von Michaela Streuff

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