Eishockey-Jugend wartet auf KEBG-Zahlung

Huskies droht Heimspiel-Sperre

Kassel. Zunächst schien es, als gefährde ein Zahltag den nächsten Eishockey-Festtag am kommenden Freitag (21.12.) gegen Bad Nauheim.

Denn: Weil die Eishockey-Jugend Kassel (EJK) zum Wochenende fällige Verbandsabgaben von 18.198,42 Euro nicht begleichen kann, müssen auch die Kassel Huskies im schlimmsten Fall eine Heimspielsperre befürchten.

Inzwischen aber ist nach einigen Telefonaten klar: Ein Heimspiel wird möglicherweise nur dann vom Verband abgesagt, wenn auch nach zwei Mahnungen das Geld nicht geflossen sein sollte - und das wohl erst Anfang Februar.

Ursache der misslichen Situation für den Verein der Eishockey-Jugend (EJK) als Lizenznehmer aller Kasseler Teams sind Rückstände der Kasseler Eissporthallen-Betriebsgesellschaft bei der EJK. Laut Marc Berghöfer geht es bei den 18.198,42 Euro um Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten – auch Dauerkarten, die ja schon im Sommer (!) bezahlt wurden –, die der Klub der KEBG am 15. November in Rechnung gestellt hat. Außerdem sei die KEBG mit 7500 Euro aus Mitgliedsbeiträgen im Rückstand. Insgesamt fehlen dem Amateurverein derzeit also 25.698,42 Euro.

Stefan Traut, Geschäftsführer des Eissporthallen-Betreibers KEBG, räumt das Säumnis ein und kündigte an: „Wir arbeiten daran, das Problem in der kommenden Woche zu lösen, damit der Verein seinen Verpflichtungen nachkommen kann. Ich stehe dazu: Wir werden unsere Verträge einhalten.“ Nach der Kündigung des Eisporthallen-Mietvertrages zum 30. April 2013 hätten einzelne Sponsoren Vertrauen in das Huskies-Projekt verloren. Das aktuelle Problem sei entstanden, weil von der KEBG fest eingeplante Gelder zurückgehalten oder verspätet geleistet würden.

Vorsorglich hat die EJK für den 14. Januar zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen. „Aber die wird natürlich abgesagt, wenn bis dahin das Geld geflossen und das Problem gelöst ist“, sagt Marc Berghöfer. Und: „Ich will mich auf das Hessenderby gegen Nauheim freuen.“ (sam)

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