Frankfurt ab 19.30 Uhr zu Gast 

Huskies: Mit dem Derby heute in den Endspurt

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Zweikampf um jeden Zentimeter: Husky Stephan Tramm (vorn) und Frankfurts Manuel Strodel im Duell am Freitag. 

Und schon wieder ein Derby: Heute Abend empfangen die Kassel Huskies die Löwen Frankfurt. Erstes Bully ist um 19.30 Uhr. Warum dieses Derby so wichtig ist. 

  • Die Kassel Huskies treten heute gegen die Löwen Frankfurt an. 
  • Der Kampf um die Playoffs bleibt spannend.
  • Die Chancen bei dem Heimspiel stehen gut. 

Ein bisschen kurios ist es ja schon: Viermal hintereinander haben die Kassel Huskies verloren – und trotzdem führen sie weiterhin die DEL2 an. 

Aber: Bei einem mehr absolvierten Spiel beträgt der Vorsprung nur noch drei Punkte auf den neuen Verfolger Freiburg und vier Zähler auf die Heilbronner Falken. 

Das Zusammenrücken an der Spitze zeigt, wie eng es zugeht in der Liga. Mit dem Derby heute um 19.30 Uhr gegen Frankfurt beginnt der Endspurt um die bestmögliche Ausgangsposition. 

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Kassel Huskies: Kampf um Playoffs bleibt spannend

Spannung ist garantiert, denn mindestens zehn Teams kämpfen noch um die Platzierungen in den Playoffs und Pre-Playoffs.

Wir schauen auf das Restprogramm. Auf die nächste Gelegenheit für die Huskies, in die Erfolgsspur zurückzufinden. Und natürlich darauf, ob die Revanche für das bittere 3:4 gegen den Erzrivalen am letzten Freitag heute in der Kasseler Eissporthalle gelingen kann.

Das Restprogramm

Trotz der vier Niederlagen am Stück sieht es für die Huskies immer noch sehr gut aus. Die Kasseler stehen weiter auf Platz eins. Auf Rang sieben (Bad Tölz) haben sie dreizehn Punkte Vorsprung, allerdings bei einem absolviertem Spiel mehr. 

Die ersten sechs Mannschaften der Tabelle sind direkt für die Playoffs qualifiziert. Auf den Rängen sieben bis zehn werden in den Pre-Playoffs zwei weitere Teilnehmer ausgespielt.

Kassel Huskies: Chancen stehen gut

Auch das Restprogramm macht Mut. Zwölf Partien müssen die Kasseler noch absolvieren, sieben davon vor den eigenen Fans. 

Neben Frankfurt gastiert auch der zweite hessische Rivale Bad Nauheim noch in Kassel. Auswärts müssen vor allem die Aufgaben bei den Verfolgern Heilbronn und Freiburg gelöst werden. 

Die Chancen sind gut, dass die Huskies nach dem letzten Hauptrunden-Spiel gegen Bietigheim am 1. März mit Heimrecht in die Playoffs starten können.

Vor dem Derby

Klar, die letzten Ergebnisse sprechen gegen die Huskies. Was für sie spricht: Bei allen Niederlagen, ob in Dresden oder Frankfurt oder zuletzt gegen Freiburg, erspielte sich das Team ungeheuer viele Chancen. 

Was fehlte, das war die Effektivität. Gepaart mit individuellen Fehlern in der Defensive, war das fatal. Auch im Spiel gegen Freiburg galt, was Trainer Tim Kehler so formulierte: „Wir sind dran geblieben, haben Druck gemacht, Chancen kreiert, immer besser verteidigt. Denn das Geschehen hat sich fast vollständig in unserer offensiven Zone abgespielt.“

Kassel Huskies: Heimvorteil gibt Hoffnung

Aber: Zum Ausgleich und letztlich zum Sieg reichte es gegen clever verteidigende Gäste trotzdem nicht. 

Und das, obwohl im zweiten und vor allem im Schlussdrittel fast nur die Kasseler spielten und sie in dieser Phase doppelt so viele Torschüsse (28) abgaben wie die Wölfe (14).

Was für heute Hoffnung macht: der Heimvorteil. Denn die bisherigen drei Derbys gegen die Löwen gingen an die jeweiligen Gastgeber. 

„Wir brauchen unbedingt den siebten Mann als Unterstützung: Die Fans auf den Rängen“, hofft Kehler auf eine volle Halle.

Der Gegner

Da geht’s emotional rauf und runter. Dem Jubel über den Derbysieg am Freitag folgte die Ernüchterung: In Dresden unterlagen die Löwen 3:4. 

Nicht ohne ist das Restprogramm, es warten noch Duelle gegen Freiburg, Ravensburg, Kaufbeuren, Heilbronn – und eben heute das Derby beim Tabellenführer.

Daniel Kreutzer ab 18.30 Uhr in der Champions Bar

Rund ums zweite Heimderby gegen Frankfurt heute Abend haben sich die Kassel Huskies einige Besonderheiten einfallen. Das sollten Sie wissen:

Legenden-Runde und Happy Hour: Auch wenn seine aktive Zeit bei den Huskies schon ein Weilchen zurückliegt: Daniel Kreutzer, der den meisten Eishockeyfans wohl eher unter seinem Spitznamen „Schnitzel“ bekannt ist, ist heute mal wieder zu Gast an alter Wirkungsstätte. 

Mit Stéphane Robitaille und Ralf Hartfuß steht der ehemalige Publikumsliebling ab 18.30 Uhr in der Champions Bar zur Gesprächsrunde bereit und anschließend natürlich auch für Autogramme. Schon am Freitag war er Derbygast: In Frankfurt verfolgte er gemeinsam mit Ex-Husky Jürgen Rumrich die Partie.

Apropos Champions Bar: Die öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn ihre Türen. Von 17.30 bis 18.30 Uhr gibt’s reduzierte Getränke in der Happy Hour.

Ticketverkauf: Ausverkauft ist das Derby noch nicht. Es gibt noch Sitz- und Stehplatzkarten. 

Drei Stunden vor Spielbeginn, also bereits um 16.30 Uhr, öffnet der Fanshop an der Eissporthalle, zanderthalb Stunden vor dem ersten Bully (18 Uhr) die Abendkasse. Tickets gibt’s außerdem über die Homepage www.hna.de/huskies

Hintergrund: Schon jetzt mehr Punkte als 2018/2019

40 Spieltage sind in der DEL2 absolviert – und schon jetzt haben die Huskies mit 76 Zählern einen Punkt mehr geholt als in der Saison 2018/19 am Ende der 52 Hauptrunden-Spieltage

Den Allzeit-Rekord der zweiten Liga aus der Spielzeit 2007/08 aber können die Huskies nicht mehr knacken. Damals zogen sie mit 121 Punkten in die Playoffs ein – und wurden schließlich Meister.

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