Dienstag, 19.30 Uhr

Huskies fahren selbstbewusst nach Landshut

Wieder fit: John Zeiler steht den Huskies heute wieder zur Verfügung. Foto: Schachtschneider

Kassel. „Wir haben im Moment sehr viel Selbstvertrauen. Das kommt von der Art und Weise, wie die Mannschaft spielt.“ Das sagt Cheftrainer Rico Rossi über seine Kassel Huskies.

Beim 3:2-Auswärtssieg nach Penaltyschießen beim souveränen Tabellenführer Bietigheim am Sonntagabend wurde sein Team dem Titel Überraschungsmannschaft der Zweiten Deutschen Eishockey-Liga einmal mehr gerecht. Eine schöne Momentaufnahme: Als Zweiter haben die Kasseler 14 Zähler Vorsprung auf Tabellenplatz elf, der die Teilnahme an den Playdowns bedeutet.

Zwischenstände der Partie finden Sie auf Kassel-live

Und schon am Dienstag wollen die Huskies ihre starke Platzierung festigen: Ab 19.30 Uhr sind sie zu Gast beim Tabellenneunten, dem EV Landshut um Ex-Husky Kyle Doyle. Doch Rossi warnt: „Das wird nicht leicht. Die Landshuter sind einer der Meisterschaftsfavoriten und zu Hause eine Macht. Sie haben mit Tyler Weiman einen sehr starken Torhüter.“ Die Huskies halten mit einer der besten Offensiven und der zweitbesten Defensive der Liga dagegen. In 28 Spielen kassierten sie bislang nur 71 Gegentore - einzig Riessersee ist mit 68 besser. „Auch in Bietigheim haben wir sehr gut defensiv gearbeitet“, erklärte Rossi. Als sicherer Rückhalt erwies sich gegen die Steelers auch Kai Kristian, der überraschend den Vorzug vor Jeff Frazee erhalten hatte. „Wir haben immer gesagt, dass Kai eine Zukunft bei uns hat. Er hat unser vollstes Vertrauen, und das hat er am Sonntag bestätigt.“ Ob der 23-Jährige auch in Landshut wieder im Tor beginnt, dazu hüllte sich Rossi wie gewohnt in Schweigen.

Wieder fit ist John Zeiler. In Bietigheim kam der zuletzt angeschlagene Angreifer schon ein Drittel lang zum Einsatz. Neben den verletzten Matthias Bergmann, Daniel Kunce und Mika Järvinen müssen die Huskies in den nächsten fünf Partien auch auf Marco Habermann verzichten - dessen Sperre resultiert aus der Matchstrafe, die der Angreifer im Spiel gegen Rosenheim kassiert hatte.

Um mehrere hundert Kilometer Fahrtweg zwischen den Auswärtsspielen am Sonntag in Bietigheim und am Dienstag in Landshut zu sparen, bezog das Team Quartier in Heilbronn und trainierte dort auch. „Von hier sind es dreieinhalb Stunden Fahrt nach Landshut. Das ist entspannter für uns“, erklärte Rossi. Vielleicht ja ein Schlüssel zum Erfolg. Denn das erste Spiel in Landshut verloren die Huskies Mitte Oktober 2:5. (mis)

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