4:1 - Kassel Huskies fegen Lausitzer Füchse vom Eis

Mit vollem Einsatz: Kassels Sören Sturm (links) und Torwart Markus Keller bei der Arbeit. Archivfoto: Schachtschneider

Was etwas verhalten begann, endete mit einem rasanten Schlussspurt. Die Eishockeyprofis der Kassel Huskies setzten sich am Abend gegen die Lausitzer Füchse mit 4:1 durch.

Vor allem im Schlussdrittel ließen die läuferisch starken Huskies keinen Zweifel mehr an ihrer Entschlossenheit aufkommen, nutzten eiskalt ihre Chancen und fegten am Ende die Gastgeber vom Eis.

Dabei hatten die Huskies bereits einen starken Start hingelegt. Vor allem in den ersten zwölf Minuten gab es eigentlich nur ein einseitiges Spiel zwischen den Gästen aus Kassel und dem Lausitzer Torwart Joe Fallon. Bis die Gastgeber allmählich mit dem Eishockeyspielen begannen, war für die Zuschauer in der Eisarena von Weißwasser nur das Folgende zu sehen: In der dritten Minute trifft Husky Carter Proft das Außennetz, Mike Little scheitert an Fallon (5.), Michael Christ scheitert mit einem Nachschuss (6.), Austin Wycisk trifft den Außenpfosten (8.), und Manuel Klinge schießt bei Huskies-Überzahl mit einem Nachschuss knapp am langen Pfosten vorbei (11.). Erst danach wurden die Lausitzer ganz allmählich wach, brachten es aber nur noch zu einer einzigen Chance, als Dennis Swinnen nach einem Alleingang an Huskies-Schlussmann Markus Keller scheiterte (19.).

Im zweiten Drittel kam dann in der 32. Minute endlich etwas Zählbares auf das Tore-Konto der Huskies. Die Füchse bringen an der Bande den Puck nicht unter Kontrolle, Manuel Klinge ist zur Stelle und passt zu Jamie MacQueen. Der läuft auf Weißwassers Torwart Joe Fallon zu, täuscht an und schließt hoch ins kurze Eck ab.

Erst im Schlussdrittel stellten die Kasseler ihre Klasse vollständig unter Beweis. Zunächst erhöhte Braden Pimm (42.), bevor Weißwassers Parkkonen (45.) noch einmal Hoffnung bei den Gastgebern aufkommen ließ. Die erstickte dann allerdings Jens Meilleur im Keim. Ein Anspiel aus der Bandenecke erwischte er direkt – 3:1. Für den aus Kasseler Sicht verdienten 4:1-Endstand (52.) sorgte dann Sören Sturm, der der Nutznießer bei einem doppelt abgefälschten Schuss war.

Die Statistik

Schiedsrichter: Schrader (Frintrop)

Zuschauer: 1502

Tore: 0:1 (31:11) MacQueen (Klinge), 0:2 (41:07) Pimm (Heinrich, Sturm), 1:2 (44:58) Parkkonen (Tepper, Ostwald), 1:3 (48:42) Meilleur (Christ, Proft), 1:4 (51:34) Sturm (Pimm, Heinrich)

Strafminuten: Weißwasser 12 + 10 (Haydar/Disziplinarstrafe), Kassel 8

Von Sebastian Matthieu

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