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Kassel Huskies feiern ersten Sieg nach Penaltyschießen

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Von: Frank Ziemke

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Er brachte Kassel ins Spiel zurück:Tomas Sykora erzielte im Mitteldrittel den Treffer zum 2:3, dem die Huskies bald den Ausgleich folgen ließen.
Er brachte Kassel ins Spiel zurück: Tomas Sykora erzielte im Mitteldrittel den Treffer zum 2:3, dem die Huskies bald den Ausgleich folgen ließen. © Andreas Fischer

Mit dem ersten Dreier wurde es nichts, aber der erste Saisonsieg ist unter Dach und Fach. Nach zwei Erfolgen in der Vorbereitung gewannen die Kassel Huskies auch das dritte Aufeinandertreffen mit Dresden.

Dresden/Kassel – Bei den Eislöwen feierten sie ein 4:3 (1:0, 2:3, 0:0 - 1:0) nach Penaltyschießen. Joel Lowry und Max Faber verwandelten.

Personell tat sich einiges bei den Huskies. Die auffälligste Änderung, die Trainer Bo Subre vornahm: Jerry Kuhn musste im Tor Platz machen für Jake Kielly. Auch davor war einiges anders. Wolfsburgs Förderlizenzler Thomas Reichel gab sein Debüt. Auch Alec Ahlroth und Lars Reus standen erstmals auf dem Eis. Dafür musste Verteidiger Steven Seigo als fünfter Ausländer zusehen. Neben dem verletzten Tristan Keck fehlten Lois Spitzner und Vincent Schlenker.

Im Tor der Gastgeber stand mit Jonas Neffin ein Ex-Husky. Und der rückte schnell in den Blickpunkt. Denn die Kasseler begannen stark. Wirkten kein Stück verunsicherten. Ließen Scheibe und Gegner laufen. Verdienter Lohn war die Führung schon in der vierten Minute. Einen schönen Konter schloss Denis Shevyrin von halbrechts ab. Jake Weidner hatte wenig später sogar das 2:0 auf dem Schläger.

Bei dieser Dominanz der Gäste blieb es im Auftaktdrittel. Wenn es ein Manko gab, dann dies: Die Huskies schlugen daraus kein weiteres Kapital. Das wäre möglich gewesen, vor allem bei einer Überzahl ab der 12. Minute. Da kam zunächst Lowry schön freigespielt zentral zum Schuss – doch diesmal parierte Neffin souverän. Kurz darauf waren es dann Tim McGauley und Lowry, die beide frei vor dem Tor standen, aber zu zögerlich abschlossen. So blieb es beim 1:0. Wurde das Auslassen bester Chancen dann bestraft?

Ja, wie so oft passierte genau das. Und sogar ziemlich schnell. Das Mitteldrittel war keine drei Minuten alt, da kam Tom Knobloch zentral zu frei zum Schuss. Kielly war erstmals geschlagen. Kurz darauf verhinderte der Goalie gegen den erneut freistehenden Knobloch aber einen Rückstand seines Teams.

Trotzdem zeigte sich: Das Spiel hatte sich verändert. Dresden war jetzt da, drückte plötzlich auf die Führung. Ganze vier Schüsse hatten die Gastgeber im ersten Drittel abgegeben. Nun aber stand Kielly immer wieder im Brennpunkt. Und konnte nicht verhindern, dass Dresden bald vorn lag. Gerade noch hatte Joel Keussen mal eine Chance, da konterte Dresden. Kassel kam nicht hinterher, Adam Kiedewicz nutzte den Platz zum 2:1 (33.). Dem auch noch das 3:1 folgte. Wieder verteidigten die Gäste nachlässig. Jordan Knackstedt frei von rechts, Vladislav Filin frei von links – das war einmal frei zuviel.

Doch das 3:1 in der 37. Minute war längst nicht das Ende. Denn das Mitteldrittel hielt noch eine Wende bereit, Kassel schlug zurück. 27 Sekunden später erzielte Tomas Sykora den Anschlusstreffer. Vorausgegangen war ein toller Pass von Fabian Ribnitzky aus dem eigenen Drittel heraus. Ahlroth gelang dann aus dem Zentrum tatsächlich der Ausgleich.

Alles offen also im Schlussdrittel. In dem erneut Sykora früh die Führung auf dem Schläger hatte, aber knapp verzog. Beide Teams agierten nun nicht mehr so offen. Klar, es ging um den ersten Saisonsieg. Die Huskies ließen eine Überzahl ungenutzt, kassierten selbst aber auch keine einzige Strafe. Skyora kam Sekunden vor der Sirene noch einmal frei zum Schuss, scheiterte an Neffin. Es ging fast zwangsläufig in die Verlängerung, die trotz guter Kasseler Chancen torlos blieb. Dann aber verwandelten Lowry und Faber ihre Penaltys und sicherten den ersten Sieg.

So haben die Kassel Huskies gegen Dresden gespielt

Schiedsrichter: Haupt/Holzer

Zuschauer: 1567

Tore: 0:1 (3:44) Shevyrin, 1:1 (22:33) Knobloch (Drews ), 2:1 (32:43) Kiedewicz (Andres), 3:1 (36:23) Filin (Knackstedt), 3:2 (36:50) Sykora (Ribnitzky), 3:3 (39:31) Ahlroth (Lowry), 3:4 Lowry (Penalty)

Strafminuten: Dresden 4 - Kassel 0

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