Gegen Dresden und Bad Nauheim

Spitzenspiel und Derby: Huskies wollen guten Lauf fortsetzen

Ist nach John Zeilers Ausfall im Powerplay gesetzt: Huskies-Angreifer Carter Proft Foto: Fischer

Kassel. Derbysieg in Frankfurt, das Torfestival gegen Crimmitschau: Die Kassel Huskies haben in der Zweiten Deutschen Eishockey-Liga derzeit einen richtig guten Lauf.

Und den wollen sie auch im Wochenende fortsetzen: Freitagabend ist der aktuelle Tabellenzweite zu Gast beim Vierten, den Dresdner Eislöwen um Ex-Huskies-Kapitän Hugo Boisvert (19.30 Uhr, EnergieVerbund Arena).

Am Sonntag kommt’s dann zum Kräftemessen mit dem zweiten hessischen Rivalen in der Liga: Ab 17 Uhr sind die Roten Teufel aus Bad Nauheim zu Gast in der Eissporthalle.

Spitzenspiel in Dresden

Um 12.30 Uhr brechen die Huskies am Mittag auf in Richtung sächsische Landeshauptstadt – wieder einmal zum Spitzenspiel des Tages, das derzeit häufiger mit Kasseler Beteiligung stattfindet. „Es sind im Moment alles Spitzenspiele, und es sind alles wichtige Partien“, wehrt Huskies-Cheftrainer Rico Rossi diese Umschreibung ab und lacht. „Schon im Hinspiel hatten wir gegen Dresden unsere Schwierigkeiten. Die Mannschaft ist sehr torgefährlich, hat drei, vier Topscorer und einen Torwart, der ein Spiel entscheiden kann“, bringt der 49-Jährige die Stärken der Gastgeber auf den Punkt.

Nichtsdestotrotz geht seine Mannschaft die Aufgabe mit dem Selbstvertrauen des vergangenen Sechspunkte-Wochenendes und dem Wissen aus dem Hinspiel an, dass sie auch gegen Dresden zurückschlagen kann: Ende September lag das Team zu Hause bereits 1:3 zurück, als Mike Collins, Matt Tomassoni und erneut Collins in der Verlängerung doch noch zum 4:3 trafen.

Außerdem stellen die Kasseler mit nur 62 Gegentoren aus den bisherigen 24 Spielen die zweitbeste Defensive der DEL 2 und mit 90 erzielten Treffern die drittbeste Offensive.

Hessenderby, Teil zwei 

„Wir wollen zielstrebig, gradlinig und mit Zug zum Tor spielen“, gibt Rossi die taktische Marschroute für das Hessenderby, Teil zwei, vor. Diesmal heißt der Gegner nicht Frankfurt, sondern Bad Nauheim, aktueller Tabellenachter. Und vor dem warnt der Coach trotz des 5:3-Sieges in der Wetterau: „Die Roten Teufel zählen für mich zu den Top vier Teams der Liga. Sie haben viele erfahrene Spieler in ihren Reihen.“

Nicht nur Rossi, auch die gesamte Mannschaft der Huskies hofft auf ein volles Haus und lautstarke Unterstützung der Zuschauer: „Es wird garantiert kein langeweiliges Spiel. Die Fans treiben uns an, das gibt uns Selbstvertrauen. Wir werden mit Kampfgeist und Siegeswillen auftreten“, verspricht Rossi.

Personelle Situation 

Verzichten müssen die Huskies neben Mika Järvinen und Daniel Kunce auf zwei Stammkräfte: Während Stürmer John Zeiler sich im Training (Unterkörper) verletzt hat und nur fürs Wochenende ausfällt, müssen die Kasseler gleich vier Wochen ohne Verteidiger Matthias Bergmann (Sehnen-Entzündung im Fuß) auskommen.

„Wir haben sechs Verteidiger, da müssen wir keine großen Umstellungen vornehmen. Im Powerplay übernimmt Carter Proft die Rolle von John Zeiler“, erklärt Huskies-Cheftrainer Rico Rossi. Bergmanns Rolle in Überzahl teilen sich die anderen beiden offensivstarken Verteidiger im Team: Sven Valenti und Matt Tomassoni. Nur wer Zeilers Rolle in der Starting Six neben Adriano Carciola und Mike Collins übernimmt, darüber hüllt sich der Coach in Schweigen.

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