Eishockey

Kassel Huskies können auch Aufholjagd: Viel Lob für Team nach 4:3-Erfolg in Landshut 

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Doppelpacker in Landshut: Huskies-Stürmer Alexander Karachun.

Sie können es spektakulär. Sie können es knapp mit nur einem Tor. Und sie können es in der DEL2 auch per Aufholjagd - das haben die Kassel Huskies mit dem 4:3-Erfolg nach 0:3-Rückstand beim EV Landshut bewiesen. 

Dass die Huskies mal mit 0:1 zurücklagen in dieser DEL2-Saison, das gab’s nun schon häufiger. Für die Gegner war das aber längst kein Ruhekissen – meist gewannen die Huskies trotzdem. Ein etwas größeres Gefühl der Sicherheit aber dürfte am Dienstagabend der EV Landshut verspürt haben.

Das Tabellenschlusslicht, das derzeit all die Heimspiele nachholen muss, die es zu Saisonbeginn wegen der Hallenrenovierung verlegen musste, erwischte einen Traumstart gegen den Spitzenreiter: Es führte nach einer guten Viertelstunde mit 3:0. Aus Sicht der Huskies wiederum hieß das: Einen solch hohen Rückstand hatten sie sich in den 18 Spielen zuvor noch nicht eingehandelt. Zur Erinnerung: Beim Derby in Frankfurt hatten die Huskies selbst mit 3:0 geführt – und nach sechs Gegentoren in Serie noch 3:6 verloren.

Aber zurück ins erste Drittel nach Landshut: „Wir haben nicht schlecht gespielt in dieser Phase, es war okay. Aber Landshut hat die sich bietenden Chancen sehr gut genutzt“, sagte Huskies-Trainer Tim Kehler. So waren die Gastgeber gerade einmal sechs Sekunden in doppelter Überzahl, als Robbie Czarnik die schnelle Führung für die Gastgeber erzielte (3.). Rückblickend betrachtet hätte der Aufsteiger nach 15 Minuten die Partie wohl gern einfach beendet. 

Kaum etwas kann die Mannschaft in diesen Tagen aus der Bahn werfen 

Nicht so die Huskies, die sich nun anschickten, das Vereinsmotto mit neuem Leben zu füllen. Denn wie heißt es so schön: Huskies geben niemals auf. Und das dürfte für die Gegner keine gute Nachricht sein. Denn es scheint in diesen Tagen so, dass kaum etwas diese Mannschaft aus der Bahn werfen kann. Eben auch kein 0:3-Rückstand. „Zugegeben, das ist eigentlich kein gutes Rezept, um ein Spiel zu gewinnen“, stellte Kehler grinsend fest.

Doch seine Huskies fanden ja noch rechtzeitig die passenden Zutaten, um die Partie zu drehen. Weil Alexander Karachun zweimal sowie Corey Trivino und Nathan Burns je einmal trafen, stand es nach weiteren 45 Minuten nicht mehr 0:3, sondern 4:3 aus Sicht der Kasseler.

Kassel Huskies gegen Landshut - die Bilder

DEL2: Kassel Huskies gegen EV Landshut
 © Andreas Fischer
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Und das hatte nichts mit Glück zu tun. Ein Begriff, von dem Coach Kehler ohnehin kein Freund ist. Schließlich lässt sich jedes Ergebnis auch sportlich analysieren. Im Fall seiner Mannschaft hieß das zusammengefasst: „Auch wenn es 60 Minuten gedauert hat: Wir haben wieder bewiesen, dass wir Tore schießen können, vor allem aber auch, dass wir auch bei einem Drei-Tore-Rückstand nicht in Panik verfallen“, stellte er fest. „Ich bin stolz auf mein Team und dieses starke Comeback.“

Und für die Fans heißt das: Ihre ohnehin schon selbstbewussten Huskies haben weiteres Selbstvertrauen getankt: Denn als Abwechslung zu all den Auswärtsfahrten in den beiden englischen Wochen steht am Freitag in eigener Halle das Derby an – ab 19.30 Uhr kommt Bad Nauheim zu Gast, der Tabellenzweite, zum Spitzenspiel.

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