Gibt’s vorab schon Geschenke?

Kassel Huskies: Fünf Gründe, warum sich heute ein Besuch in der Eissporthalle lohnt

Austin Wycisk

Kassel. Weihnachtszeit ist Eishockeyzeit. Davon können die Kassel Huskies ein Lied singen. Ruhige Tage rund um Heiligabend kennen sie nicht.

Denn für die Zweitliga-Profis geht’s rund: Am Mittwoch empfangen sie die Starbulls aus Rosenheim (19.30 Uhr, Eissporthalle). Am zweiten Weihnachtstag steht eine lange Reise an: Ab 17 Uhr sind sie zu Gast beim ESV Kaufbeuren im Allgäu. Fünf Gründe, warum sich ein Besuch der Eissporthalle am Abend lohnt.

1. Die Stehaufmännchen erleben:

Tatort Eissporthalle. So viel Spannung wie die Mannschaft von Trainer Rico Rossi derzeit aufs Eis bringt, kann kein Thriller im Fernsehen liefern. Und: Das Happy-End gab’s bei den Huskies zuletzt auf eigenem Eis inklusive. Der Kampfgeist, die Charakterstärke, der Siegeswille, auch nach einem Zwei- oder gar einem Vier-Tore-Rückstand nicht zu kapitulieren - mit diesen Eigenschaften machen die Huskies Eishockey zu einem Erlebnis. „Das ist einzigartig. Das habe ich noch in keiner anderen Stadt so erlebt“, sagt Huskies-Cheftrainer Rico Rossi.

2. Die Mannschaft beschenken: 

Geschenke verteilen mal anders. Warum als Zuschauer nicht mal ein wenig Christkind spielen, und die Huskies mit einem Besuch in der Eissporthalle unterstützen? Trainer und Spieler betonen nach jedem Heimspiel, wie wichtig die Unterstützung ihrer Fans ist. Dass sie der siebte Mann auf dem Eis sind. Pro Spiel sind im Schnitt 3200 Zuschauer in der Halle. Ob es am Vorabend des Heiligen Abend mehr werden? Es wäre jedenfalls ein Geschenk für die Huskies. „Wir sind dankbar für diese Unterstützung. Es ist toll zu sehen, dass die Fans uns vertrauen. Aber sie sehen ja auch: Sie können uns vertrauen“, betont Rossi und ergänzt: „Dieses Team verdient Unterstützung.“

Und die Huskies können lautstarke Hilfe gebrauchen: Denn zwar ist Verteidiger Sven Valenti nach überstandener Verletzung wieder dabei. Allerdings fällt neben Alex Heinrich (Schlüsselbein) auch Stürmer Austin Wycisk sechs Wochen aus. „Er hat im Training eine Scheibe auf den Fuß bekommen. Der Fuß ist angebrochen“, sagt Rossi.

3. Den warmen Temperaturen entfliehen:

Gestern war Winterbeginn - doch draußen erinnert das Wetter eher an Frühling. Einer der wenigen Orte in der Region, an denen es wirklich winterlich kalt zugeht, das ist die Eissporthalle. Die dicke Jacke ist hier ein Muss, ebenso die Winterstiefel. Beim Eishockey bietet sich die Gelegenheit, gewissermaßen endlich mal Frühlingsgefühle für den Winter zu entwickeln.

4. Den Lieblingsgegner wieder ärgern:

Rosenheim - da war doch was. Richtig. Die Starbulls sind der Lieblingsgegner der Huskies. Sechs Spiele, sechs Siege, saisonübergreifend 34:19 Tore - klar, dass auch die Huskies im siebten Spiel seit dem Aufstieg einen Erfolg wollen.

Am 11. Dezember gab’s einen knappen 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen, Mitte Oktober einen 7:5-Sieg. „Wir wollen den Fans gern wieder eine Show bieten“, sagt Huskies-Stürmer Thomas Merl.

5. Die Ferienzeit mit der Familien genießen:

Heute heißt es für die Schüler: Ausschlafen. Die Ferien haben begonnen. Warum also nicht zum Startschuss mit der gesamten Familie zum gemeinsamen Sporterlebnis und schon mal Appetit holen fürs Eishockey, das auch nach den ruhigen Tagen mit dem Derby zu Hause gegen Bad Nauheim am 28. Dezember und dem Heimspiel gegen den SC Riessersee am 3. Januar viel Spaß und Spektakel verspricht?

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