Gastspiel von Alex Andjelic, Techniktrainer der Adler Mannheim

Vor dem Spiel gegen Freiburg: Huskies blicken auf besondere Woche zurück

Spieler, Cheftrainer und Technikcoach: Braden Pimm (von links), Rico Rossi, Sven Valenti und Alex Andjelic. Foto: Hedler

Kassel. Wenn die Huskies heute Abend ab 19.30 Uhr in der Kasseler Eissporthalle gegen den EHC Freiburg antreten, dann blicken sie auf eine außergewöhnliche Trainingswoche zurück.

Ist eine Übungseinheit mit Cheftrainer Rico Rossi und dessen Assistenten Hugo Boisvert beendet, dann machen sich die Spieler normalerweise auf den Weg unter die Duschen.

In dieser Woche aber war nach Rossis Abpfiff noch lange nicht Schluss, denn Alex Andjelic betrat die Eisfläche, um die Fortsetzung des Trainings zu gestalten. Andjelic ist derzeit Techniktrainer beim Kasseler Förderlizenzpartner Adler Mannheim und wird demnächst in unregelmäßigen Abständen auch in Kassel auftauchen.

Wir berichten ab 19.30 Uhr live im Ticker und bei Radio HNA.

Zwischenstände gibt es außerdem bei Kassel Live.

Was aber macht ein Techniktrainer anders als ein Headcoach? Während der Cheftrainer meistens die komplette Mannschaft im Blick haben muss und es als seine Hauptaufgabe ansieht, das Team so zu formen, dass es am Ende der Saison - in den Playoffs - in Hochform ist, kann sich ein Techniktrainer mehr Zeit für die individuellen Stärken und Schwächen der Spieler nehmen.

„Nicht alle Spieler machen die gleichen Übungen. Manche müssen eher ihre Lauftechnik schulen, während andere beispielsweise an ihrer Stocktechnik zu arbeiten haben“, sagt der renommierte Techniktrainer. Andjelic hat auch schon Superstars wie den Russen Alexei Jaschin gecoacht, der überwiegend für die Ottawa Senators und die New York Islanders auf Torejagd gegangen ist. Und Rico Rossi freut sich: „Wir werden langfristig von der Zusammenarbeit mit Alex profitieren. Falls sich alle Spieler nur in einem Detail ein wenig verbessern, dann wird die Mannschaft insgesamt gravierend stärker.“

Der in der Nähe von Belgrad geborene 75-jährige Holländer Andjelic nutzt aber auch die Gelegenheit, die Fortschritte der Mannheimer Huskies-Förderlizenzler Kevin Maginot und Lennart Palausch unter die Lupe zu nehmen. Maginot und Palausch pendeln derzeit zwischen Mannheim und Kassel und waren am Dienstag beim 3:1-Sieg der Adler über Ingolstadt dabei. Heute sowie am Sonntag ab 17 Uhr in Garmisch-Partenkirchen beim SC Riessersee muss Rossi auf die verletzten Akteure Thomas Merl und Marco Müller verzichten. Dagegen stand gestern noch nicht fest, ob Maginot und Palausch heute das Trikot der Mannheimer Adler tragen oder als Huskies gegen Freiburg antreten.

Huskies-Training mit Technik-Coach Alex Andjelic

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