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Ohne Chance gegen den Meister: Huskies unterliegen Bietigheim mit 2:6

Kassel. Chancenlos gegen den Meister: Ohne ihren verletzten Kapitän verloren die Kassel Huskies in der zweiten Deutschen Eishockey-Liga gegen die Bietigheim Steelers 2:6 (0:2, 2:2, 0:2).

Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt vom mäßigen Saisonstart und konterten die Huskies mehrfach eiskalt aus.

Die erste schlechte Nachricht gab es bereits vor der Partie. Kapitän Manuel Klinge musste passen. „Oberkörperverletzung“ - so heißt das im offiziellen Sprachgebrach. Auch Lennart Palausch fiel aus. Rico Rossi musste umbauen, brachte Dorian Saeftel und Kevin Maginot in der vierten Angriffsreihe.

Doch es dauerte nicht lange da wurde die nächste Umstellung nötig. Thomas Merl bekam einen Stock in den Unterleib, schied zunächst aus, kam aber im zweiten Drittel zurück. Zu diesem Zeitpunkt lag sein Team bereits 0:2 hinten.

Die Gäste waren schon in der Anfangsphase am Drücker, doch erst nach Merls Ausfall nutzten sie die Verunsicherung der Huskies konsequent. Beim 0:1 durch Marcus Sommerfeld genügte ein Querpass von David Wrigley, um die Verteidigung auszuhebeln (13.).

Unglücklich das 0:2 (17.). Zunächst kam Carter Proft ins Straucheln, beim anschließenden Konter und Schuss von Frederik Cabana rutschte Torhüter Markus Keller der Puck durch die Schoner.

Merl kam dann wie gesagt zurück – die Hoffnung allerdings noch nicht. Denn das zweite Drittel hatte gerade begonnen, da stand es 0:3. Erneut war es Sommerfeld, der einen Konter im Alleingang abschloss. Es dauerte, bis die Huskies sich davon erholten. Bis sie sich aufrappelten. Bis die Stimmung stieg. Und bis es endlich den ersten Jubel gab. In der 31. Minute stürmte Jamie MacQueen über die linke Seite, Torhüter Sinisa Martinovic ließ den Schuss prallen und Taylor Carnevale war zur Stelle.

„Jetzt geht´s los“, sang der Heuboden, witterte die Chance, als Schiedsrichter Bidoul endlich die erste Strafe gegen die Gäste verhängte, die Gastgeber mit Macht auf den Anschluss drängten. Doch statt des 2:3 gab es die kalte Dusche. Wieder ein Konter, wieder ein Tor, diesmal durch Dominic Auger (35.). Das war eiskalt. Das war abgezockt. Das war eines Titelverteidigers würdig.

Trotzdem: Die Huskies blieben jetzt im Spiel, verkürzten noch vor der Pause durch Sören Sturms Vorstoß über links auf 2:4. Eine Wende aber, die ließen die Bietigheimer nicht zu. Vielleicht wäre noch etwas gegangen, wenn Braden Pimm das Schlussdrittel mit dem Anschlusstreffer begonnen hätte (42.), statt frei an Martinovic zu scheitern.

Kassel Huskies gegen Bietigheim

Shawn Weller machte das aus spitzem Winkel besser (52.), Sommerfeld traf noch ins leere Tor (59.). 2:6 - das war es für diesmal chancenlose Huskies.

SR: Bidoul (Sonthofen), Z: 2896, Tore: 0:1 (12:44) Sommerfeld (Wrigley), 0:2 (16:55) Cabana (Kelly), 0;3 ((20:58) Sommerfeld, 1:3 (30:38) Carnevale (MacQueen), 1:4 (34:54) Auger (Wrigley), 2:4 (37:47) Sturm, 2:5 (51:49) Weller (Cabana), 2:6 (58:02 Sommerfeld (McKnight), Strafminuten: Kassel4 - Bietigheim 2.

Das Video zum Spiel finden Sie im Laufe des Samstagvormittags an dieser Stelle.

Hier der Ticker zum Nachlesen: 

Live Blog DEL2 : Kassel Huskies - SC Bietigheim Steelers
 

Rubriklistenbild: © Schachtschneider

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