Derby am Ratsweg beginnt um 19.30 Uhr 

Huskies heute in Frankfurt: Die blau-weiße Wand soll stehen

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Die blau-weiße Wand soll heute in Frankfurt stehen: (von links) Lois Spitzner, Alexander Karachun, Spencer Humphries (beide verdeckt in der Mitte), Torhüter Jerry Kuhn und Nathan Burns.

Die Kassel-Huskies haben heute Teil eins des Kräftemessens mit den Löwen Frankfurt vor sich. Am Dienstag folgt dann Teil zwei in Kassel. 

„Es wird ein hartes, ein emotionales Spiel. Und in dieser Phase der Saison werden beide Teams gutes Eishockey spielen“, prophezeit Huskies-Trainer Tim Kehler.

Eine blau-weiße Wand wollen die Huskies vor ihrem Kasten aufbauen. Aus doppeltem Grund: „Wir müssen eine Reaktion zeigen nach dem Spiel vom Dienstag“, kündigt Torhüter Jerry Kuhn an. Und dann wäre da ja noch die Sache mit der Wiedergutmachung. Diese Punkte rücken heute in den Fokus.

1. Die Kraft besser einteilen

Am Dienstag in Dresden betrieben die Huskies nach dem frühen 0:3-Rückstand immensen Aufwand, belohnten sich mit dem zwischenzeitlichen 4:3. 

Aber: Die Aufholjagd kostete Kraft. Im Schlussdrittel schwanden diese dann ebenso wie die Konzentration. Kehler sagt: „Wir müssen über 60 Minuten konzentriert sein.“ Ebenso wichtig ist, dass seiner Mannschaft nicht die Puste ausgeht.

2. In der Anfangsphase wieder wacher sein

Rückstände sind die Fans gewohnt von diesen Huskies in der aktuellen Saison. Ein 0:3 aber, das muss nicht sein. So nachlässig die Kassel in Dresden verteidigten, das darf sich heute nicht wiederholen. 

Gerade in der Anfangsphase müssen die Gäste hellwach sein. Denn Frankfurt, das kennt man, startet ins Derby stets mit viel Druck. 

Den gilt es, möglichst schadlos zu überstehen. Kehler macht eins Mut: „Bislang hat die Mannschaft nach schwachen Spielen immer guten Charakter und super Reaktionen gezeigt. Wir werden andere Huskies sehen.“

3.  

Fünf Tore in der Fremde sind keine schlechte Ausbeute. Für den Sieg reichten sie am Dienstag trotzdem nicht. Und so paradox es klingt: Wirklich effektiv waren die Huskies nicht. 

Angesichts der zahlreichen Torchancen hätte mehr rausspringen müssen als ein zwischenzeitliches 4:3. Klar ist auch: 31 Torschüsse wie nach zwei Dritteln in Dresden werden die Huskies heute bei den Löwen nicht bekommen.

4.  

In Bestbesetzung sind die Huskies erneut nicht. Es fehlen Derek Dinger, Nick Walters, Curtis Gedig, Richie Mueller und Patrick Klöpper. Für die übrigen Huskies gilt: Aus der Not eine Tugend machen und sich doppelt reinhängen. 

Entwarnung gibt’s aber bei Nathan Burns. „Wir werden mit sieben Verteidigern und vier Sturmreihen spielen“, kündigt Trainer Tim Kehler an. Und von Förderlizenzpartner Wolfsburg gibt’s doppelte Unterstützung: Stürmer Eric Valentin ist wieder dabei, sein Debüt im Huskies-Dress wird Verteidiger Maximilian Adam (21) geben, der in der DEL für die Grizzlies 36-mal zum Einsatz kam.

5. 

Derby am Ratsweg, da war doch was. Am 25. Oktober führten die Huskies nach 25 Minuten mit 3:0 – und verloren doch noch 3:6. Lebhafte Erinnerungen an diesen gebrauchten Abend hat Jerry Kuhn. „Das war eines meiner schlechtesten Spiele in dieser Saison“, sagt der Keeper: „Deshalb freue ich mich auf die Rückkehr und werde alles geben für einen Sieg.“ Es wäre sein Beitrag, damit sie steht in Frankfurt – die blau-weiße Wand.

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