Kommentar

Wandel bei den Kassel Huskies: Endlich angepackt

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Führungsquartett: Der neue Teammanager Manuel Klinge, Geschäftsführer Joe Gibbs, dessen neuer Mitstreiter Michael Scholtyssek und Trainer Rico Rossi (von links).

Kassel. Ganz viel Neues bei den Huskies: US-Stürmer Povorozniouk bleibt, Kapitän Manuel Klinge wird Teammanager, Co-Trainer Hugo Boisvert geht. Vor allem aber stärkt Kassels Eishockey-Zweitligist das Team hinter dem Team und die Geschäftsführung. Ein Kommentar von Gerald Schaumburg: 

Es hat ein wenig gedauert. Nicht zuletzt, weil der Geschäftsübergang von Übervater Simon Kimm an Ziehsohn Joe Gibbs nicht ohne ein großes Maß an zwischenmenschlichem Respekt über die Bühne gehen kann. Aber obwohl in diesem Punkt noch immer keine endgültig klärende Aussage zu bekommen ist, packt Gibbs endlich an, was lange überfällig ist: Die Führung der Kassel Huskies wird auf eine breitere Basis gestellt.

Genauso wichtig: Die Fans werden als zahlende Kunden besser respektiert, Beschwerden und Anregungen wahr- und ernstgenommen. Der Umzug der Geschäftsstelle Anfang Juni in die Eissporthalle, also hin zu den Fans, ist da ein weiteres wichtiges Signal. Dem Investitionen in die Halle – über die bereits begonnene Sanierung der Sanitäranlagen hinaus – dringend folgen sollten.

Für all das steht das neue Konzept des Huskies-Chefs. Gibbs war gut beraten, Manuel Klinge im sportlichen Bereich einzubinden, auch als Integrationsfigur. Mit Alex Heinrich und Michi Christ könnten später einmal weitere Kasseler Jungs folgen.

Mit Michael Scholtyssek kommt in die Geschäftsstelle ein Macher, ein Organisator mit obendrein guten Kontakten. Er ist ein Mann, der dort tatsächlich für mehr Professionalität und effektivere Strukturen sorgen kann. Und vielleicht, nein hoffentlich, mündet all dies in neue Aufbruchstimmung und neuen sportlichen Erfolg der Huskies.

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